AEV verliert knapp mit 3:4 gegen die DEG

Hier jubelt nicht nur der Torschütze Simon Sezemsky über das zwischenzeitliche 1:0 (Foto: G. Stadler)
 
Voller Einsatz - Matt White im Infight mit der gelben Wand aus Düsseldorf (Foto: G. Stadler)

Am Sonntagnachmittag stand Spiel 3 in der Viertelfinalserie AEV gegen die DEG an. In einer engen und intensiven Partie unterlagen die Hausherren mit 3:4. Torschützen für die Panther waren Simon Sezemsky, Matt White und Drew LeBlanc. Ausschlaggebend waren letztendlich Kleinigkeiten. Die Panther leisteten sich einige Unaufmerksamkeiten mehr wie der Gegner, die Düsseldorfer Topreihe um Jaedon Deschenau konnte nicht wie in Spiel 1 neutralisiert werden und die Schiedsrichter legten zudem so manche Entscheidung zu Ungunsten der Heimmannschaft aus. Somit steht es in der Finalserie 2 zu 1 für Düsseldorf. Am kommenden Freitag geht es eben dort weiter, die Augsburger Panther laden ab 18:30 Uhr zum Public Viewing ins CFS. 

Drittel 1

Schnell ging es für die DEG auf die Strafbank. Bereits in der ersten Spielminute wurde Behinderung gegen Alexandre Picard gepfiffen. Und schnell konnten die Panther das 1:0 erzielen. Ein Blueliner von Simon Sezemsky brachte die frühe Augsburger Führung (1.). Nur Sekunden später leitete ein Aufbaufehler von Braden Lamb den Ausgleich zum 1: 1 ein (2.), Torschütze Jaedon Deschenau. In der 4. Minute musste Jaroslav Hafenrichter wegen übertriebener Härte (eine kleinliche Auslegung in den Playoffs) vom Eis. Mit etwas Dusel und viel Einsatz konnten sich die Panther aber schadlos halten. Und wie auch schon in den letzten beiden Partien, jeder Zweikampf wurde hart und verbissen geführt. Die nächste Panther Überzahl gab es in er 9. Minute (Henrion, Haken). Düsseldorf verstand es die Panther aus dem Slot zu halten, den Schüssen aus der Distanz fehlte die Genauigkeit. Wenig später wurde eine On-Ice Entscheidung „kein Tor für Düsseldorf“ nachträglich von den Referees zurückgenommen. Erzielt hatte das 1:2 Patrick Buzas, der wohl (regelkonform) mit dem Handrücken oder dem Schaft des Schlägers, den Puck über die Linie von Olivier Roy bugsierte. Und es blieb weiter ruppig, Buzas musste in der 15. Minute wegen eines Crosschecks vom Eis. Kevin Marshall ebnete den Weg zu einer 5 gegen 3 Überzahl (Roughing, 16.). Der AEV konnte sich eine riesengroße Chance durch Sezemsky erarbeiten, der aber aus nächster Nähe an Niederberger scheiterte. Auch Hans Detsch kann Roughing und musste in der 18 . Spielminute auf die Strafbank. Das 1:3 fiel, nach schöner Düsseldorfer Kombination nur Sekunden später. Torschütze Braden Pimm (19.).

Drittel 2

Die Gäste wirkte in den ersten Minuten des Mitteldrittels aufmerksamer und cleverer wie die Panther, die sich trotzdem immer wieder im Angriffsdrittel der Düsseldorfer festsetzen konnten. Alexander Barta musste in der 25. Minute auf die Strafbank. Ein Riesenbock von Sezemsky, der einen einfachen Puck nicht im Drittel halten konnte und so die Chance zu einem Break ermöglichte, wurde von Olivier Roy zu Nichte gemacht und somit ein Shorthander verhindert.

Die unglaubliche Schusstechnik von Matt White ist hinlänglich bekannt. Der Anschlusstreffer zum 2:3, aus nahezu unmöglich spitzen Winkel, ließ den Düsseldorfer Goalie Mathias Niederberger nicht ideal aussehen. Ein unglückliche Strafe von Matt Fraser brachte die Rheinländer wieder in Überzahl (Unnötige Härte, 30.). Und Augsburg konnte per Shorthander in der 31. Minute ausgleichen. Auch Drew LeBlance verfügt ja über eine bestechende Schusstechnik. Das Spiel wurde zunehmend intensiver, die Hölle des Südens bebte. Ein harter Impact von Scott Valentine wurde, sehr zum Unmut der Pantherfans, als unkorrekter Körperangriff gewertet (34.). Mit abgelaufener Strafzeit hatte White die Chance zur Augsburger Führung auf dem Schläger, Passgeber war Valentine, der Sekunden vorher die Strafbank verlassen durfte. 3 Minuten vor Drittelende war dann die Pantherabwehr wenig sortiert und ermöglichte die wiederholte Führung von Düsseldorf.  Torschütze zum 3:4  war Philip Goggula.

Drittel 3

Los ging das dritte Drittel mit einer prima Gelegenheit für den AEV. Vor dem DEG Tor gab es ein ordentliches Gewühle, aber die Scheibe ließ sich nicht über die Linie arbeiten (42.). Die ersten beiden Drittel hatten auf beiden Seiten viel Energie gekostet, dementsprechend ließ die Intensität des Spiels etwas nach. Düsseldorf war um eine kontrollierte Defensive mit gelegentlichen Kontern bemüht und die Panther waren gezwungen, immer weiter „aufzumachen“. Die Panther kamen zwar immer wieder in Schussposition, aber die meist harmlosen Schüsse von den Außenpositionen waren eine leichte Beute für Niederberger oder die Düsseldorfer Abwehr konnte abräumen. Und die Zeit lief unerbittlich von der Stadionuhr herunter. Die Pantherfans gaben nochmal alles um ihre Mannschaft anzutreiben, Mike Stewart nahm Goalie Roy zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Aber auch diese numerische Überlegenheit brachte nicht mehr den ersehnten Ausgleich. Somit geht Düsseldorf mit 2 zu 1 Spielen in der Viertelfinalserie in Führung.
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