Aufbaugegner für Tabellenletzten: AEV verliert mit 2:3 auch gegen Ingolstadt

Sinnbildlich: Augsburg - hier CHL-Topscorer Matt Fraser - am Boden. (Foto: George Stadler)
 
Ausnahmsweise nicht helmlos herumliegend pflückt Ingolstadts Pielmeier einen Puck vor Marco Sternheimer herunter. (Foto: George Stadler)

An diesem Freitagabend waren die falschen Panther aus Ingolstadt zu Gast im CFS. Der AEV zeigte eine wenig überzeugende Partie und gab mal wieder den Aufbaugegner für einen Tabellenletzten. Mit 2:3 ging auch die vierte Heimpartie der DEL-Saison mit einer Niederlage zu Ende.

Mit Drew LeBlanc konnte Headcoach Tray Tuomie wieder auf den kongenialen Spielmacher der Panther zurückgreifen. Im Tor begann wieder Olivier Roy.

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Drittel 1

Die Zuschauer im Augsburger CFS sahen einen bemühten Start beider Teams. Die erste etwas gefährlichere Chance hatte Mitch Callahan, der aus der Halbdistanz zum Schuss kam (5.). Im Anschluss konnten die Panther mehr Druck aufbauen. Beste Chance hatte Christoph Ullmann am kurzen Pfosten. Die Ingolstädter Schanzer hatten in der 11. Minute die erste gute Gelegenheit. Wayne Simpson kam direkt vor Olivier Roy an den Puck, aber der Panthergoalie war hellwach und konnte die Hartgummischeibe zur Seite lenken. Unnötige Härte brachte dem AEV die erst Überzahlgelegenheit ein (Colton Jobke, 14.). Aber das Augsburger Überzahlspiel war nicht wirklich zwingend, größter Aufreger war ein Zusammenprall von Sahir Gill und Schanzergoalie Timo Pielmeier. Etwas Glück hatten die Hausherren in der 17. Minute. Mit Hand und Fuß von Goalie und Verteidigung konnte der Puck verteidigt werden.

Immerhin, das erste Drittel, die Achillesferse der Panther bis dato, konnte ohne Gegentor überstanden werden.

Drittel 2

Schwungvoller Auftakt der Panther, die Stoßrichtung war klar definiert. Aber mehr oder weniger aus dem Nichts gelang den Ingolstädter das 0:1. Aus dem Gewühl vor Roys Kasten kam der Puck letztendlich zu Jerry D´'Amigo und von eben diesem ins Augsburger Tor (23.). In der 28. Minute hatte Ex-Panther Mike Collins die Chance auf ein weiteres Auswärtstor, zum Glück für die Panther blieb es beim Hatte. Der Ausgleich gelang in der 31. Minute. Simon Sezemsky passte auf Drew LeBlanc, der sich im Slot in Position gefahren hatte. Und LeBlanc konnte seinen ersten Saisontreffer erzielen. Dem Treffer ging LeBlancs unnachahmliche Kunst des Puckhaltens voraus, kein Schanzer konnte ihn vom Puck in der Rundung trennen und dieses technische Vermögen war letztendlich der Auftakt zum Ausgleichstreffers.

Und irgendwie hatte Pielmeier heute seinen „empfindlichen Tag“ (33.). Bereits zum dritten mal in dieser Partie forderte er wegen Maskentreffers eine, jeweils von den Referees auch zugestandene, Spielunterbrechung. Augen auf bei der Berufswahl würde der geneigte Augsburger wohl dazu sagen. In den letzten Minuten des zweiten Drittels musst Roy mehrmals in höchster Not eingreifen. Scott Valentine nahm noch die erste Zweiminutenstrafe wegen Behinderung mit in die Drittelpause.


Drittel 3

Dementsprechend ging es auch in Unterzahl in das Abschlussdrittel. Mit Ablauf der Strafzeit gelang dem ERC das 1:2. Edwards konnte ungestört aus der Halbdistanz abziehen. Aber auch Ingolstadt nahm im Anschluss eine Strafzeit wegen Beistellens. Aber den Panthern wollte nichts Zwingendes gelingen. Auch im Anschluss waren die Weltkulturstädter bemüht den Ausgleich zu erzielen. Aber zwingende Chancen waren Mangelware, Ingolstadts Nadelstiche wirkten da deutlich gefährlicher. 49., Crosscheck von Fabio Wagner, aber auch dieses Panther-Powerplay verpuffte ohne eine gute Einschussgelegenheit. Aber die Schanzer wollten den Panthern unbedingt die Möglichkeit auf einen Powerplaytreffer geben und nahmen gleich im Anschluss eine Spielverzögerung in Kauf. Zum wiederholten Male zeigten die Panther ein ganz schwaches Überzahlspiel und mussten sogar eine Strafe nehmen (Sezemsky, Stockschlag, 44.).
Das 2:3 für den AEV durch Captain Steffen Tölzer in der 58. Minute kam zu spät.
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