Augsburger Panther feiern ersten DEL-Heimsieg der Saison

Das lange Warten auf den ersten Heimsieg fand gegen Nürnberg sein Ende: Endlich wieder Ehrenrunde und Humba mit den Fans!
 
Glückwunsch zum ersten Saisontor für TJ Trevelyan

Mit 5:1 (0:0/2:0/ 3:1) beendeten die Augsburger Panther ihre Heim-Blockade. Die Zutaten: Stürmer die trafen (LeBlanc, Trevelyan, Stieler, Schmölz), ein sicherer Rückhalt in Person von Olivier Roy und ein passables Unterzahlspiel. 

Curt-Frenzel-Stadion am Sonntagabend: Draußen spätsommerliche Temperaturen, drinnen das bayrische Lokalderby zwischen dem AEV und den Streifenkätzchen aus Nürnberg. Beide Mannschaften trafen erstmals in der DEL Saison 2019/20 aufeinander. Die Gäste aus dem Frankenland konnten auf den bis dato besseren Start in die Saison mit 17 Punkten aus 10 Spielen zurückblicken. Beim AEV standen vor Spielbeginn lediglich 11 Punkte auf der Habenseite. Danach das erste 6 Punkte Wochenende!

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Mike-Stewart-Bezwinger Tray Tuomie, die Panther hatten am Freitag drei Punkte in Köln erkämpft, konnte auf alle Spieler zurückgreifen. Im Pantherkasten wurde wieder Olivier Roy das Vertrauen ausgesprochen. An diesem Abend konnte zudem Thomas Holzmann ein besonderes Jubiläum feiern. Woody hatte seinen 500. Einsatz in der DEL. Gratulation dazu!

Drittel 1

Jubilar Holzmann hatte in der 2. Minute die erste Chance für die Gastgeber. In der gleichen Minute musste aber auch Braden Lamb vom Eis, das Vergehen: Beinstellen. Mit einer konzentrierten Leistung hatten die Unterzahlspezialisten der Panther aber alles im Griff und ließen keine nennenswerte Chance zu. Auch die nächste Unterzahl, John Rogl musste in der 7. Minute wegen Hakens vom Eis, konnten die Panther unbeschadet überstehen. Es folgten gefällige Kombinationen der Panther, die aber im Abschluss ohne Zählbares blieben. Ein harter Bandencheck von Marcus Weber brachte die Augsburger Panther erstmals in Überzahl, bescherte aber keinen Treffer. In der Schlussphase konnten die Panther zunehmend Druck aufbauen aber letztendlich nicht von der optischen Überlegenheit profitieren.

Immerhin stand im ersten Drittel kein Gegentor zu buche und der AEV hatte somit schon ein erstes Minimalziel erreicht.

Drittel 2

Die erste gute Möglichkeit im Mitteldrittel hatten die Gäste in Person von Rylan Schwartz. Aber Panthergoalie Roy konnte rechtzeitig mit den Schonern zu machen (22.). Drei Minuten später hatten die Hausherren ordentlichen Dusel, Oliver Mebus nagelte den Puck ans Gestänge. In der 41. hatte Patrick McNeill mit die beste Chance der Panther im Mitteldrittel, aber sein Schuss aus dem Slot konnte abgewehrt werden. Aber nur eine Minute später war Drew LeBlanc zur Stelle. Mit einer prima Einzellleistung, vier Nürnberger waren nicht in der Lage Drew zu stoppen, konnte der Augsburger Spielmacher den Puck doch in den Nürnberger Kasten zaubern.

Noch in der gleichen Minute gab es ein Bully vor Jonas Langmann, dem Torhüter der Gäste. Das Anspiel konnte Christoph Ullmann für sich entscheiden, sein Puck kam noch innerhalb des Bullykreises zu T.J. Trevelyan. Und der fackelte nicht lange und bedankte sich mit dem 2:0 für Augsburg. Kurz vor Drittelende nahmen die Franken nochmals zwei Minuten (Brandon Buck, Stockschlag, 37.), aber Simon Sezemsky egalisierte diese Überzahl zeitnah mittels Behinderung.

Drittel 3

Die beiden Treffer hatten den Augsburgern sichtlich Selbstvertrauen gegeben. Die Körpersprache, trotz einiger Chancen für die Tiger mit den Frostbeulen, wirkte auf einmal dominanter und sicherer. Ein Beinstellen von Schwartz brachte die nächste Überzahl (47.). Und Patrick Reimer wollte seinen Teamkollegen nicht alleine schmoren lassen (Stockschlag 49.). Auch die kurzzeitige, doppelte Überzahl brachte noch nicht die Vorentscheidung. Ein hoher Stock brachte Ullmann auf die Strafbank (52.) und diesmal mussten sich die Panther im Unterzahlspiel geschlagen geben. Den Anschlusstreffer erzielte Schwartz. Aber gleich im Anschluss nahmen die Franken gleich zwei Strafen auf einmal (Reimer, Stockschlag, Daniel Fischbuch, Hoher Stock, 55.). Das 3:1 erzielte Brady Lamb mit roher Gewalt. Sein Schlagschuss aus dem Slot dürfte Goalie Langmann kaum gesehen haben. In der 57. musste Daniel Schmölz auf die Strafbank, die Auswirkungen seines Checks hatte durchaus schauspielerisches Können auf Seiten der Nürnberger zu Tage gebracht. Schmölz bedankte sich dafür mit dem 4:1. Von der Strafbank direkt zum Emptynetter, sichert der Allgäuer den ersten Heimsieg endgültig. Das 5:1 in der letzten Spielminute markierte David Stieler.
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