Augsburger Panther: Zwei Punkte nach schwerem Startprogramm

Letztes Tor in Köln, erstes Tor gegen Mannheim: Drew LeBlanc fällt als Topscorer durch den rot-schwarzen Helm auf.
 
Zu früh gefreut: Großer Jubel nach sechs Minuten, dann drehte Mannheimmit drei Toren innerhalb von dreieinhalb Minuten das Spiel.
Augsburg: Curt-Frenzel-Stadion |

Vier Schwergewichte zum Saisonstart – das Auftaktprogramm für den AEV hätte leichter sein können als zuerst in Köln antreten zu müssen und dann zuhause gegen Mannheim. Dass der AEV am kommenden Freitag nicht punktlos nach München fahren muss lag an einem tollen ersten Drittel in der Domstadt und einem schönen Treffer in der Overtime durch Drew LeBlanc. Der Topscorer traf auch gegen Mannheim zur frühen Führung, die seine Kollegen jedoch durch einige Fehler verspielten. Nach dem 5:4-Verlängerungs-Sieg auswärts setzte es zuhause eine 1:5-Niederlage.

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Dabei war Augsburg gut ins Spiel gestartet: Olivier Roy verhinderte eine Blitzführung durch Wolf und entschärfte weitere gute Möglichkeiten der Adler, dann war endlich auch der AEV am Drücker – mit Folgen, denn LeBlanc fälschte in der sechsten Minute einen Sezemsky-Schlagschuss unhaltbar für MERC-Goalie Dennis Endras ab. Man hätte nachlegen können, hatte auch bei der ersten Unterzahl die bessere Chance und drückte danach weiter, aber der Pfosten rettete gegen Sahir Gills Schuss, und im Gegenzug traf Andrew Desjardins zum Ausgleich (14. Minute). Bei der nächsten Strafe gegen Augsburg lamentierten die Fans noch über die Ungerechtigkeit der Schiedsrichter – „wenn der Lamb da vom Platz geschickt wird hätten vorher auch drei Mannheimer auf die Strafbank gemusst!“ -, da zappelte der Puck schon im Netz. Und Mannheim legte nach, nur acht Sekunden nach der Führung schimpften die Fans wieder, diesmal über ihren Verteidiger Simon Sezemsky, der das 3:1 für Mannheim mustergültig aufgelegt hatte. Ben Smith konnte unbedrängt am verdutzten Roy vorbei einnetzen.

Strafen, Puckverluste und Assists für den Gegner:
Mannheim nutzt Augsburgs Fehler

Da auch eine Fünf-gegen-drei-Überzahl für Augsburg folgenlos blieb ging es mit 1:3 ins Mitteldrittel. Mike Stewarts Jungs hatten jetzt kaum noch Chancen gegen die gut verteidigenden und schnell konternden Adler, die Folge war das 1:4: Ein weiter Pass von Katic auf Nico Krämmer, der Pat McNeill abhängen und Olivier Roy verladen kann.

Abgeklärt verwaltete Mannheim die klare Führung bis weit in den Schlussabschnitt, Pavel Gross‘ Team verhinderte erfolgreich beinahe jeglichen Angriffswirbel des AEV. Und ging es doch mal schnell hin und her stand da Augsburgs Ex-Liebling Dennis Endras im Weg: Er hielt gegen Payerl nach einem Pass von LeBlanc ebenso wie gegen Schmölz, der von Sezemsky auf die Reise geschickt worden war. Den Schlusspunkt setzte Mannheims Youngster Moritz Seidler, der 17-Jährige konnte schon in seinem zweiten Spiel das erste Tor verbuchen.

Freitag in München, Sonntag gegen Berlin:
Wiedersehen mit Trevor Parkes und Mark Cundari

Wie anfangs erwähnt wird auch das zweite Wochenende kein leichtes für den AEV: Am Freitag geht es zum Spitzenreiter nach München, am Sonntag stellt sich der Rekordmeister Berlin im Curt-Frenzel-Stadion vor. Interessant werden die Wiedersehen mit Stürmer Parkes (jetzt München) und Verteidiger Cundari (Berlin).
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