Derbysieg! AEV zieht dem ERC Ingolstadt mit 4:2 den Zahn

Hier freuen sich der Torschütze Jaroslav Hafenrichter und Topscorer Drew LeBalnc (roter Helm) über das 1:0 (Foto: G. Stadler)
 
Sahir Gill, doppelter Torschütze beim Derbysieg gegen Ingolstadt (Foto: G. Stadler)

Prima Nachrichten gab es bereits vor Spielbeginn: der AEV konnte die Verlängerung von Drew LeBlanc für die kommende Saison bekannt geben. Auf dem Programm selbst stand die Partie AEV gegen Ingolstadt, das hieß Lokalderby der Tabellennachbarn für den Kampf um Tabellenplatz 6. Und dieses konnten die Augsburger Panther mit 4:2 für sich entscheiden und somit bis auf Platz 4 der Tabelle vorrücken.


Zur Bildergalerie Augsburger Panther - ERC Ingolstadt

Das CFS war, inklusive 600 mitgereister Ingolstädter, bereits zum sechsten Mal in dieser Saison ausverkauft. 6139 Zuschauer ließen die Hölle des Südens beben. Arvids Rekis war nach dem harten Hit vom 02. Januar (Begegnung in Bremerhaven) wieder zurück auf dem Eis. Olivier Roy begann die Partie im Panthertor, Daniel  Schmölz war nach seiner dritten großen Strafe für dieses Spiel gesperrt. 

Drittel 1

Der AEV fand deutlich besser ins Spiel als die Gäste aus Ingolstadt. In der 4. Minute hatte Adam Payerl aus der Nahdistanz die erste gute Chance. Noch in der gleichen Minute konnte Jaroslav Hafenrichter mit einem trockenen Schuss vom Bullykreis aus zum 1:0 einnetzen.
Matt White und Patrick MacNeil hatten nach einem Konter die Riesenchance auf das 2:0, aber beide scheiterten an Timo Pielmeier (7.). Die erste Chance für die Schanzer gab es erst in der 9. Minute, aber Ville Koistinens Schuss war kein Problem für Olivier Roy.
Dem 2:0 ging eine feine Vorarbeit von Woody Holzmann voraus, der elegant den Puck abfangen konnte. Sein Pass fand Matt Fraser, der noch am Ingolstädter Goalie scheiterte. Der Rebound fand schließlich seinen Weg zu Sahir Gill, der den Puck mit Wucht zum 2:0 über Linie beförderte (14.).
Die erste Strafe der Partie erkämpfte sich Thomas Greilinger mittels Stockschlags. Die Panther taten sich schwer ins Überzahlspiel zu finden, lediglich ein Torschuss war dann auch eine übersichtliche Ausbeute.

Drittel 2

Das Mitteldrittel ging verhalten los - bis Ingolstadt die Augsburger Panther in der 24. Minute auskontern konnte. Torschütze zum 2:1 war David Elsner. Im Anschluss verflachte die Partie ein wenig. Beide Mannschaften verstanden es, die jeweiligen Angriffsbemühungen des anderen aus der Gefahrenzone zu halten. Rayan Garbutt fand in der 28. Minute in Olivier Roy seinen Meister, der eine gute Chance auf den Ausgleich zunichte machen konnte. Die zweite Strafzeit des Abends ging an die Panther, der wieder genesene Rekis wurde wegen Hakens auf die Strafbank verbannt (34.). Die Schanzer verstanden es, die Panther einzuschnüren, die gefährlichste Möglichkeit hatte Edwards mit abgelaufener Strafe, aber Roy zeigte einen klasse Reflex mit dem Schoner.
Der Ausgleich zum 2:2 fiel nur wenige Sekunden später. Ein Schlagschuss von Koistinen fand seinen Weg an Freund und Feind vorbei ins Panthertor. Nur 51 Sekunden später schlugen die Panther zurück. Hafenrichter konnten den Puck im Slot auf Sahir Gill zurücklegen und dieser bedankte sich mit seinem zweiten Tor an diesem Abend: Spielstand 3:2.

Drittel 3

In der 44. Minute konnte sich Dustin Friesen nur mit einem Haken gegen LeBlanc behelfen. In der anschließenden Überzahl konnten sich die Panther wiederum kaum entfalten. Ein kleiner Austausch von Zärtlichkeiten zwischen Brett Olsen und Hafenrichter gab jeweils 2 plus 2 Strafminuten (47.). Generell verstanden es die Panther bis dahin, die Offensivabteilung aus den Donauniederungen zu neutralisieren. Ein Hoher Stock ergab die nächste Überzahlsituation für die Hausherren (Collins, 49.). Und Augsburg tat sich wieder schwer in die Aufstellung zu kommen und blieb ohne Torschuss. Ein Haken gegen Simon Sezemsky ermöglichte den Augsburger Unterzahlspezialisten sich erfolgreich zu beweisen (54.). Hafenrichter hatte in Unterzahl die Vorentscheidung auf der Kelle, fand aber in Pielmeier seinen Meister. Für die Vorentscheidung sorgte schließlich Matt White, der ein Solo erfolgreich zum 4:2 abschließen konnte (58.). Eine Strafe gegen T.J. Trevelyan ermöglichte den Schanzern eine 6 gegen 4 Überzahl, Pielmeier hatte zugunsten eines Feldspielers das Eis verlassen. Hafenrichter musste noch wegen eines Hohen Stocks das Eis verlassen. Dafür gab es 2 plus 2 Minuten. Somit standen 6 Ingolstädter 3 Augsburgern gegenüber. Und die brachten, inklusive eines klasse Saves von Roy, die drei Punkte ins Trockene.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.