FC Augsburg: Abstiegsduell gegen den Ex-Trainer

Den anderen beim Jubeln zuschauen: Das musste der FCA zuletzt zu häufig. (Foto: Valterio D'Arcangelo)

Nach der deutlichen Niederlage gegen Frankfurt steht der FCA mit 13 Punkten auf Platz 13 – und muss sich erst einmal nach unten orientieren.

Das Tor von Sergio Córdova in der Nachspielzeit war nur noch Ergebniskosmetik. Gegen Frankfurt musste sich der FC Augsburg am vergangenen Wochenende mit 3:1 deutlich geschlagen geben. Für den FCA heißt es nun: Abstiegskampf statt Europa-Ambitionen.

Am vergangenen Samstag entschieden zwei Blitztore jeweils am Anfang der Halbzeiten das Spiel. Die Frankfurter konnten in der 68. Minute sogar auf 3:0 erhöhen. Das Tor von Córdova für Augsburg änderte nichts mehr an der Tatsache, das dies die erste deutliche Niederlage der Saison für den FC Augsburg war, der sonst seine Spiele immer knapp gestalten konnte. 

FCA: „Zurzeit brauchen wir zu viele Chancen“

Trotz einiger eigener Chancen stehen die Augsburger also erneut ohne Punktausbeute da. Nur ein Zähler aus drei Spielen im November ist deutlich zu wenig, um sich noch nach oben orientieren zu können. Martin Hinteregger befand nach dem Spiel: „Zurzeit brauchen wir zu viele Chancen, um ein Tor zu machen.“ Trotz guter Leistung steht der FCA in der Tabelle schlecht da, denn „es geht darum, Tore zu schießen, Spiele zu gewinnen und Punkte zu sammeln, das ist eben die Bundesliga.“

Das Aufeinandertreffen mit Ex-Trainer Markus Weinzierl am kommenden Samstag kann man daher durchaus als Abstiegsduell bezeichnen. Der VfB Stuttgart ist Tabellenletzter und fünf Punkte hinter dem FCA.

Die Augsburger dürfen dieses Spiel gegen die württembergischen Schwaben somit auf keinen Fall verlieren, denn sonst heißt es so richtig: Willkommen im Abstiegskampf. (jaf/cm)
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