FC Augsburg erleidet Saisonfinal-Niederlage in Freiburg

Torhüter Andreas Luthe zeigte in Freiburg eine starke Leistung und bewirbt sich damit um die Nachfolge von Marwin Hitz. (Foto: Klaus-Reiner Krieger)

Der FC Augsburg verliert am letzten Spieltag der Bundesligasaison 2017/18 mit 0:2 gegen den SC Freiburg. Damit beenden die Fuggerstädter die Spielzeit auf dem zwölften Tabellenplatz.

 

Als Abstiegskandidat Nummer Eins in die Saison gestartet, herrschte vor dem letzten Saisonspiel beim abstiegsbedrohten SC Freiburg bereits entspannte Gewissheit im Lager der bayerischen-Schwaben. Den Klassenerhalt hatte der FCA nämlich bereits vor einigen Wochen endgültig eingetütet und war daher nicht mehr akut vom Ausgang der Partie abhängig.

Entsprechend präsentierte sich die auf drei Positionen umgebaute Elf von Manuel Baum dann auch im Spiel. Für den gelbgesperrten Philipp Max, den angeschlagenen Michael Gregoritsch und Marwin Hitz starteten Andreas Luthe, Jan Moravek und Kevin Danso. 


Schmid mit der ersten Großchance der Partie

Der FCA überließ den Gastgebern die Spielkontrolle und versuchte, mit schnellen Gegenstößen zum Erfolg zu kommen. Aus eben solchen schnellen Umschaltaktionen entstanden auch die ersten beiden Torchancen der Partie. In der zehnten Spielminute musste sich Jonathan Schmid noch dem Abschlusspech beugen, nur wenige Minuten später war es der hellwache Freiburger Schlussmann Schwolow, der nach einem klugen Pass von Marco Richter vor Schmid am Ball war. 

Die Freiburger hatten zwar über weite Strecken der Partie mehr Ballaktionen, konnten diese gegen die stabile FCA-Defensive über lange Zeit aber nicht in klare Torchancen ummünzen. Die beste Freiburger Chance resultierte aus einer Standardsituation: Nach einem Freistoß in der 39. Minute konnte Luthe die Freiburger Führung nur durch eine Glanztat verhindern.


Freiburg dominiert sich zur Führung

Doch wie schon zu Ende der ersten Halbzeit gehörten auch im zweiten Durchgang die klareren Torchancen den Gastgebern. In der 49. Minute war die FCA-Defensive um Luthe dann endgültig geschlagen, als Höfler den ball nach einer Flanke mit vollem Körpereinsatz über die Linie drückte.

In der Folge war es abermals die etatmäßige Nummer Zwei im Augsburger Tor, die einen höheren Rückstand gegen nun dominante Freiburger verhinderte. Sowohl bei einem Distanzschuss von Kübler (55.) als auch bei den Chancen von Kleindienst (60.) und Gulde (61.) konnte der 31-Jährige parieren. Mit seiner starken Leistung bewarb sich Luthe offensiv um die Nachfolge von Marwin Hitz, der den Verein verlassen wird.

Angesichts des nun eher leblosen Auftritts des FCA war der zweite Gegentreffer durch Kleindienst in der 65. Spielminute allerdings nur noch eine Frage der Zeit. 
Der FC Augsburg wirkte unterdessen in der Endphase der Partie zu müde und ideenlos, um den um den Klassenerhalt kämpfenden Hausherren nochmals ernsthaft Gegenwehr leisten zu können.

Asta-Debüt in der Schlussphase

Ein kleines Highlight hatte die Schlussphase aus Augsburger Sicht dann doch noch zu bieten: In der 80. Spielminute feierte mit Simon Asta ein weiteres Augsburger Eigengewächs sein Bundesligadebüt. 

So steht nach einem müden Auftritt am Ende zwar eine durchaus verdiente Niederlage im letzten Saisonspiel in Freiburg und doch kann sich der FC Augsburg mit einem guten Gefühl in die Sommerpause verabschieden.

Denn während andere Mannschaften bis zur letzten Sekunde ums Überleben kämpfen mussten, hatte sich der FCA das Privileg, heute nicht mehr alles geben zu müssen, bereits über den Saisonverlauf hart erarbeitet.

Die Aufstellung des FC Augsburg: Luthe - Schmid, Danso, Gouweleeuw, Hinteregger - Khedira (55. Cordova), Baier, Richter, Moravek (80. Asta), Caiuby - Finnbogason

Ersatzbank: Giefer (Tor), Janker, Bekiroglu, Kacar, Rösch
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