FC Augsburg gegen FC Bayern: FCA geht gegen überteuerte Schwarzmarkt-Tickets vor

Der FCA will weiter gegen Schwarzmarkt-Tickets vorgehen. (Foto: Archiv)

Der FC Augsburg empfängt am Samstag, 7. April, (15.30 Uhr) den FC Bayern München in der ausverkauften WWK-Arena. Besonders im Vorfeld dieser Partie wurden zahlreiche Tickets zu zum Teil stark überhöhten Preisen auf verschiedenen nicht-autorisierten Ticketverkaufsplattformen zum Kauf angeboten, kritisiert der FCA in einer Mitteilung an die Presse. Da der Verein seit Jahren gegen diese überteuerten Weiterverkäufe von Tickets vorgehe, wird er nun zum Spiel gegen die Bayern ein weiteres Zeichen gegen den Schwarzmarkt setzen. Dazu bittet der FCA seine Fans um Unterstützung.

Durch die Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen der FC Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA (ATGB) sei sowohl das öffentliche Angebot als auch der kommerzielle Ticketweiterverkauf (insbesondere zu überhöhten Preisen) untersagt und wird mit Strafen geahndet, schreibt der Verein. Der FCA verfolgt diese nichtautorisierten Ticketverkäufe in Zusammenarbeit mit spezialisierten Anwaltskanzleien seit Anfang 2015.

Zum Heimspiel gegen den FC Bayern München werden am Zaun der Arena an sieben unterschiedlichen Standorten Sammelboxen aufgestellt, in die Fans ihr Ticket nach dem Spiel einwerfen können, wenn sie mehr als den regulären Preis dafür gezahlt haben. Der FC Augsburg wird dann überprüfen, auf welchem Weg die Tickets zu den Käufern geraten sind. Die Tickets können anonym eingeworfen werden, versichert der Verein – Fans, "die ein überteuertes Ticket erworben haben, haben keine rechtlichen Konsequenzen zu befürchten".

Darüber hinaus können Fans zur Unterstützung des FCA auf einem Flyer, der im Stadionumlauf verteilt wird, freiwillige Angaben machen, um dem FC Augsburg die Möglichkeit zu geben, Rückfragen zum Kauf der Eintrittskarten zu stellen. "Sämtliche Angaben werden vertraulich behandelt", heißt es in der Mitteilung.

„Wir haben in den letzten Jahren bereits einige Erfolge im Kampf gegen den nicht-autorisierten Ticket-Schwarzmarkt erzielen können, wollen den illegalen Handel aber noch weiter eindämmen. Dabei können uns unsere Fans nun unterstützen, indem sie ihre überteuert erworbenen Eintrittskarten, gerne auch anonym, in die Sammelboxen einwerfen“, wird Geschäftsführer Michael Ströll zitiert, der anfügt: „Die Käufer haben absolut keine rechtlichen Konsequenzen zu befürchten.“ (pm)
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