FCA-Fans mit Galgenhumor vor Bayern-Derby

Ein schwieriger Arbeitstag steht für Innenverteidiger Felix Uduokhai an. Der FC Bayern München gastiert in der WWK-Arena. Foto: Alexander Heinle

Die Verschnaufpause kam für den FC Augsburg gerade recht. Nach den herben Niederlagen gegen Leverkusen und Gladbach kündigte Trainer Martin Schmidt an, in der Länderspielpause alles hinterfragen zu wollen. Der Fanklub „Burning Nuts“ hingegen macht sich einen Spaß aus den Durchhalteparolen des Trainers und motiviert die Spieler auf seiner Facebook-Seite mit Galgenhumor: „Gegen Bayern heißt es nun wohl: 1stellig bleiben Jungs!“

Vor jedem Spiel des FCA veröffentlichen die „Burning Nuts“ einen Flyer aufihrer Facebook-Seite. Nach zuletzt eher witzigen Aktionen wurde vor dem Derby gegen den Rekordmeister auf vielfachen Wunsch ein kritischer Flyer, ein „Bullshit-Bingo“, erstellt.



Mit der humoristischen Variante des Bingo-Spiels, sollen die Pressekonferenzen von Martin Schmidt wieder Spaß machen. In den Kästchen stehen statt Zahlen die verschiedenen Durchhalteparolen wie „Das müssen wir abstellen“, „Aus dem letzten Spiel haben wir sehr viel gelernt“ und „Wir sind noch nicht so weit, wie wir gedacht hatten“.

In der vergangenen Saison unterlag der FCA dem Rekordmeister in der Rückrunde knapp mit 2:3, das Hinspiel endete gar 1:1-Unentschieden, nachdem Felix Götze in der 86. Minute bei seinem zweiten Bundesligaeinsatz für den FC Augsburg den Ausgleich erzielte. Die Partien zuvor gingen jedoch mit 1:4, 0:3 und 0:6 deutlich verloren.



Gegen offensiv auftretende Mannschaften hatte der FCA in der abgelaufenen Saison eigentlich keine großen Probleme, so spielte er gegen Schalke zwei Mal unentschieden, verlor mit 3:4 gegen Dortmund und gewann in der Rückrunde gegen den BVB mit 2:1. Das lag unter anderem daran, dass die Augsburger selbst Raum zum Kontern hatte und sich die gegnerischen Hintermannschaften nicht bis in den Sechzehner zurückgezogen haben. In letzteren Situationen wusste der FCA nicht wirklich etwas mit dem Spielgerät anzustellen, weil die Kreativspieler in der vergangenen Saison hinter ihren Erwartungen zurückblieben.

In der laufenden Saison tun sich die Augsburger aber durchaus schwer, gegen munter aufspielende Mannschaften zu bestehen. Vor dem Derby kann Martin Schmidt allerdings auf den wiedergenesenen Abwehrchef Jeffrey Gouweleeuw hoffen, der Tin Jedvaj ersetzen könnte und zusammen mit Felix Uduokhai möglicherweise die Innenverteidigung bildet.
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