FCA-Jahreshauptversammlung: Millionen-Überschuss und neuer Aufsichtsrat

Manfred Ringer ist nun im FCA-Aufsichtsrat. Foto: Alexander Heinle

Der FC Augsburg hat in der Saison 2018/19 einen Jahresüberschuss von 9,613 Millionen Euro erwirtschaftet. "Wir haben zum achten Mal in Folge schwarze Zahlen geschrieben, das können bundesweit nicht viele Vereine behaupten", verkündete Finanz-Vorstand Michael Ströll am Montag auf der Jahreshauptversammlung. Den größten Teil der Erträge machen die TV-Einnahmen aus, die mehr als 58 Millionen Euro in die Vereinskasse spülten und 60 Prozent der Umsätze bedeuten.

In der Verteilung der Fernsehgelder war der FCA in der Saison 2017/18 noch auf Position acht, in der Saison 2018/19 auf Platz zehn und in der laufenden Saison befindet sich der FCA auf Position 13. Das bedeutet erhebliche Schwankungen bei den Einnahmen.

Das naheliegendste Mittel, um diese Defizite wieder auszugleichen seien Spielerverkäufe, erklärte Ströll.

Für FCA-Präsident Klaus Hofmann ist die abgelaufene Saison trotz des Klassenerhalts enttäuschend gewesen. Unter anderem auch deswegen, weil von außen - aber auch von einigen Mitgliedern - an der Grundausrichtung des Vereins gezweifelt worden war. Im Frühjahr musste Hofmann Kritik einstecken, weil er den Vertrag von Sportdirektor Stefan Reuter um vier Jahre verlängerte, obwohl sich der FCA in einer Krise befand. "Ohne ihn gäbe es den FCA in der Fußball-Bundesliga nicht", stellte Hofmann am Montag klar.

Ein weiteres Anliegen: Die Wahl Peter Bircks zum Ehrenpräsidenten. Der ehemalige Aufsichtsratvoristzende verstarb im vergangenen November an den Folgen eines Autounfalls. Den frei gewordenen Sitz im Aufsichtsrat bekleidet nun Manfred Ringer. Der Abteilungsleiter der FCA-Ski- und Bergfreunde wurde am Montag von 535 der 892 stimmberechtigten Mitgliedern gewählt. (pb)
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