FCA-Profi Caiuby wegen vorsätzlicher Körperverletzung verurteilt

FCA-Profi Caiuby ist im Kopfstoß-Prozess zu einer Geldstrafe in Höhe von 49.500 Euro verurteilt worden. Foto: Patrick Bruckner

Das Augsburger Amtsgericht hat den 31-jährigen Fußballspieler Caiuby am Freitagmorgen wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 49.500 Euro verurteilt.

Für Richter Julian Mertes gab es "keine Zweifel, dass er derjenige war, der den Kopfstoß getätigt hat". Das erklärte der Vorsitzende Richter in der Urteilsbegründung. Caiuby hatte im Sommer vergangenen Jahres beim Feiern einen 27-jährigen Mann mit einem Kopfstoß verletzt. Der Geschädigte erlitt dadurch eine Gehirnerschütterung inklusive Jochbeinprellung und war fünf Tage lang arbeitsunfähig.

Staatsanwalt Moritz Bamberger forderte eine Bewährungsstrafe von zehn Monaten sowie eine Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro. Die 49.500 Euro, zu denen der Brasilianer Caiuby nun verurteilt wurde, setzen sich aus 165 Tagessätzen zu je 300 Euro zusammen. Da er derzeit kein Gehalt vom FC Augsburg bekommt, konnte er nicht wie in einem vorherigen Prozess zu einer Tagessatzhöhe von 750 Euro verurteilt werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (pb)
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