Florian Breuer souverän ins Halbfinale beim Kanuslalom-Weltranglistenrennen – das Finale verfehlte er denkbar knapp

Augsburger im slowenischen Solkan zweitbester Deutscher

Kanuslalom-As Florian Breuer hat beim Weltranglisten-Rennen im slowenischen Solkan als zweitbester deutscher Kanute aufhorchen lassen. Beim Einstieg in die europäische Rennserie qualifizierte sich der 21jährige Augsburger souverän für das Halbfinale der besten 20, um dann als 11. den Einzug ins Finale der zehn Top-Athleten denkbar knapp zu verpassen und zwar um 0,47 sek. „An der letzten Torkombination hat mich eine zu enge Linie den Anschluss an das nächste Tor gekostet, sonst hätte ich mich im normal Fall fürs Finale qualifiziert.“

Im Wasserkanal der Soca, in die ausschließlich Natursteine eingebaut sind und enorme Wassermassen hinunterfließen, gelang den Gastgebern ein Dreifacherfolg: Luka Bozic gewann vor dem Olympia-6ten. Benjamin Savawsek und dem Slowenen Blaz Cof. Vierter wurde Breuers Teamkamerad Timo Trummer.

Mit seinem Rennen und der Platzierung als zweitbester Deutscher war der zweifache ehemalige Junioren-Weltmeister zum Auftakt seiner ersten Saison bei den „Großen“ nicht ganz unzufrieden. „Ich probiere in den Rennen vor der Qualifikation noch viel aus und sicher fehlte es noch etwas am letzten Schliff und der Aggressivität. Aber alles in allem läuft zum Saisonauftakt alles so wie ich es mir vorgestellt habe und der letzte Rest wird sich in den folgenden Wochen noch geholt“, zog Breuer eine positive Bilanz.

Der Augsburger arbeitet derzeit mit einem Psychologen am perfekten Wettkampfablauf und an der richtigen Herangehensweise an die Läufe. Auch dafür, so Breuer, war das Weltranglistenrennen auf der überaus anspruchsvollen Strecke in Solkan optimal geeignet und hat mich definitiv wieder einen Schritt weiter gebracht.

Noch fünf Wochen hat er Zeit bis alles stimmen muss. Dann stehen nämlich auf seiner Heimstrecke der erste Teil der Nationalen Qualifikationen an.

Die nächsten Tage wird Florian Breuer für intensives Training nutzen, um sich auf das nächste Rennen in Leipzig vorzubereiten. Wo vom 6. bis 8. April das nächste Weltranglistenrennen ansteht.
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