HALBFINALE!!! AEV bezwingt DEG in Spiel 7 mit 2:1

Jubel! Noch weiß Drew LeBlanc nicht, dass er eben das Game-Winning-Goal geschossen hat. (Foto: G. Stadler)
 
Jubel! - Das CFS feiert den Einzug in das DEL Halbfinale (Foto: G. Stadler)

Letztendlich musste Spiel 7 die hochdramatische Viertelfinalserie zwischen dem AEV  und der DEG entscheiden. Nach dem Horrorcheck gegen Christoph Ullmann am Freitag in Düsseldorf stand die Partie zusätzlich unter einem besonderen Vorzeichen. Unter dem Motto „Alle für Ulle und TJ“ gelang erst das zweite Mal, in der DEL Geschichte des AEV, der Einzug in eine Halbfinalserie. Das entscheidende Tor zum 2:1 Endstand erzielte Drew LeBlanc, der Allgäuer Daniel Schmölz hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt. Torschütze für Düsseldorf war Braden Pimm. 

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Erstmals im Lineup stand Marco Sternheimer, der aufgrund der Verletzung von Christoph Ullmann in den Kader gerückt war. Ullmann geht es mittlerweile den Umständen entsprechend gut, die Wahrscheinlichkeit dafür war für einige Minuten am Freitag sehr gering. Zur Auswahl standen zwischenzeitlich Tod durch Ersticken oder Querschnittslähmung. Ullmann meldete sich per Videobotschaft vor Spielbeginn an die Fans im CFS. Der Düsseldorfer John Henrion bekam für seinen Brutalocheck lediglich ein Spiel Sperre.

Drittel 1

Beide Teams gingen verhältnismäßig vorsichtig in die Partie, die erste gute Gelegenheit konnte sich die DEG in der 4. Minute erspielen. Aber die Augsburger Verteidigung war hellwach und konnte den entscheidenden Pass abfangen. In der 7. Spielminute hatte Matt Fraser eine erst gute Möglichkeit, aber sein Schuss aus maximal spitzem Winkel ging über das Tor. In der selben Minute zog Marco Nowak die ersten zwei Strafminuten für die Rheinländer (Halten). Scharfschütze Brade Lamb sorgte mit knallharten Schüssen für ordetnlich Wirbel vor dem DEG Tor, die aussichtsreichste Möglichkeit hatte Simon Sezemsky auf dem Schläger. Die nächste Strafe gegen Düsseldorf gab es in der 11. Minute. Ken Andre Olimb musste wegen hohen Stocks vom Eis. Diesmal kamen die Panther aber nicht wirklich in Position. Ein Haken von Patrick McNeill brachte die Panther erstmals in Unterzahl. Und das 0:1 ließ nur wenige Sekunden auf sich warten, Torschütze aus dem Slot war Braden Pimm. Unmittelbar vor dem Treffer setzte sich Düsseldorf mehrfach regelwidrig durch, diese nicht geahndeten Aktionen ermöglichten erst den Treffer. Ein spannende Interpretation der Unparteilichkeit. Und weiter ging es mit Strafen. Diesmal waren die Gäste aus Düsseldorf wieder an der Reihe (Philip Gogulla, 15., Beinstellen). Und die Panther zeigten wieder eine gutes Überzahlspiel, am meisten Gefahr ging wieder von den Scharfschützen Lamb und Sezemsky aus. Der Ausgleich fiel schließlich in der 19. Minute. Und zum wiederholten Male in dieser Serie wurde Mathias Niederberger aus spitzem Winkel über die linke Schulter überwunden. Torschütze zum 1:1 war Daniel Schmölz.


Drittel 2


In der 24. Minute zeigte Olivier Roy wieder einen klasse Save, in der gleichen Situation musste aber Arvids Rekis zwei Strafminuten mittels Hakens ziehen.
Die Panther konnten in Person von Fraser und Pat McNeill einen Break fahren, diesen aber nicht im Tor unterbringen. Danach gab es einen harten Check von Scott Valentine gegen Jaedon Deschenau. Dementsprechend konnte Düsseldorf mit 5 gegen 3 agieren. Aber die Pantherabwehr kämpfe erfolgreich. Besagter Deschenau musste im Anschluss wegen übertriebener Härte vom Eis (29.). Das Überzahlspiel war nix, aber die Rheinländer zogen gleich im Anschluss die nächste Strafe (Nowak, Behinderung). In der 36. Minute hatte Sahir Gill die Chance zur Führung auf der Kelle. Wenig später unterband ein Pfiff die Augsburger Führung. Einer der Linesmans hatte sechs Feldspieler auf dem Eis ausgemacht. Die folgende Strafzeit brachte nichts zählbares ein.

Drittel 3

In der 44. Minute gab es erst eine Rangelei zwischen Adam Payerl und Kevin Marshall. Das Spiel sollte mit vier gegen vier weitergehen. Und das mehr an Platz auf dem Eis konnte Drew LeBlanc zur 2:1 Führung ummünzen. Ein prima Save von Olivier Roy gegen Nowak, der alleine vor dem Tor auftauchte, konnte der Augsburger Schlussmann unschädlich machen. In den folgenden Minuten brandete das Spiel hin und her, immer gefährlich für die verteidigende Mannschaft, jeder Spielzug mit Nervenkitzel. In der 50. Minute nahm Mike Stewart seine Auszeit, die Düsseldorfer hatten sich immer mehr im Pantherdrittel festgesetzt. Für die Panther ergaben sich zunehmen Konterchancen, aber der DEG Goalie Niederberger konnte zweimal in höchster Not eingreifen (54., 55.). Aber hoch aufmerksam kann auch Olivier Roy, der im größten Gewühle vor seinem Kasten den Überblick behielt (55.). Mit einer sensationellen Mannschaftsleistung brachten die Panther das Spiel und somit den Einzug ins Halbfinale, über die Zeit.
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