Panther blamieren sich beim „Do or Die Game“ gegen ERC Ingolstadt mit 1:5

Auch Neuzugang Jordan Samuels-Thomas konnte den Ingolstädter Timo Pielmeier nicht überwinden. (Foto: George Stadler)
 
Bei der 1:5 Niederlage ist allen AEV Fans das Lachen vergangen. Auch Duanne Moeser, Mike Stewart (Trainer) und Tray Tuomie (Co-Trainer) werden an diesem Abend die Mundwinkel nach unten tragen. (Foto: K.R. Krieger)
Augsburg: Curt-Frenzel-Stadion |

„Do or Die Game“ am Freitagabend im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion gegen die Namensvettern aus der oberbayrischen Donauniederung. Die Voraussetzungen waren relativ einfach: Können die Panther ihre letzte Chance für eine Pre-Playoff-Teilnahme nutzen oder nicht? Dementsprechend fand vor ausverkauftem Hause, zumindest für den AEV, ein Entscheidungsspiel statt. Die Antwort war ein Offenbarungseid (0:4/0:0/1:1). Mit einer derartigen Leistung in einem Entscheidungsspiel hat man nichts in den Pre-Playoffs, geschweige denn in den Playoffs verloren. Der Wille zum Kampf war da, aber wenn man dabei jegliche Abwehrarbeit vergisst, wird es halt nix mit hehren Zie

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Die Panther gingen wieder mit Olivier Roy an den Start. Die medizinische Abteilung hatte zudem gute Arbeit verrichtet: Evan Trupp sowie Trevor Parkes waren wieder fit, beide hatten schon am Mittwoch beim Auswärtssieg in Berlin mitgewirkt. Die Begegnung gegen die Donauanrainer war zudem das letzte Spiel vor der Olympiapause.

Drittel 1

Bereits die erste Minute offenbarte Augsburger Nervosität. Die Gäste benötigten lediglich 32 Sekunden um mit 0:1 in Führung zu gehen. Ein unnötiger Aufbaufehler von Drew LeBlanc brachte die Schanzer in Puckbesitz, Michael Collins hatte kein Problem den Puck im „leeren“ Tor zu versenken. In der 4. Minute musste Drew LeBlanc wegen Hakens vom Eis. Und was für ein Überzahltor. So trifft man den Puck auch nicht alle Tage, Bratt Olsen aus spitzem Winkel ins lange Kreuzeck zum 0:2. Die Panther waren völlig von der Rolle, die nächste Unterzahl wurde notwendigerweise von Arvids Rekis mittels Halten gezogen. Zu allem Übel hatte sich Rekis bei dieser Aktion am Pfosten (schwer?) verletzt und musste gekrümmt und gestützt das Eis in Richtung Kabine verlassen. Zwischenzeitlich waren die Schiedsrichter bemüht, die Stimmung zusätzlich aufzuheizen und verweigerten sich, ziemlich berechtigte Strafen gegen Ingolstadt auszusprechen. Es dauerte bis in Spielminute 13 bis auch Augsburg erstmals in Überzahl ran durfte. Kael Mouillierat musste wegen Hakens vom Eis. Aber die Panther konnten nichts Zählbares produzieren und fanden sich ganz schnell in Unterzahl wieder (Marc Cundari, Halten, 16.). Und so spielt man Powerplay, bzw. so verteidigt man nicht, das 0:3 fiel wiederum durch Olsen. Das 0:4 ließ nicht lange auf sich warten (19.). Nach wiederholt mangelhafter Verteidigung kam der Puck zu Darin Olver, der mittels Schlagschuss jegliche Hoffnungen im CFS bereits nach dem ersten Drittel zunichte machte.

Drittel 2

Das zweite Drittel begann etwas besser wie das Auftaktdrittel, John Laliberte musste wegen Halten vom Eis. Und die Panther waren bemüht, mehr war aber nicht drin in diesem Powerplay. Und dem Spielstand entsprechend entwickelte sich eine wenig ansehnliche Eishockeypartie. Die Schanzer konnten sich auf Ergebnisverwaltung und gelegentliche Konter konzentrieren, die Panther mussten gegen eine Abwehrbollwerk ankämpfen. In der 31. Minute gab Benedikt Schopper den Panthern, mittels Halten, nochmals die Möglichkeit auf einen Überzahltreffer. Aber die Mischung aus Verunsicherung und Enttäuschung ließ kaum Erwähnenswertes zu.

Drittel 3


Mit einer kleinen Bankstrafe für die Panther ging es ins Abschlussdrittel. Wegen zu vielen Spielern auf dem Eis musste Thomas Holzmann in der 42. Minute auf die Strafbank. Aber die Schanzer hatten ja schon genug Tore geschossen. Und ab hier grüßt „täglich das Murmeltier“: [] ...dem Spielstand entsprechend entwickelte sich eine wenig ansehnliche Eishockeypartie. Die Schanzer konnten sich auf Ergebnisverwaltung und gelegentliche Konter konzentrieren, die Panther mussten gegen eine Abwehrbollwerk ankämpfen. Und dann gab es doch noch eine gute Chance für die Panther, aber Mat White fand seinen Meister in Timo Pielmeier (49.). Wenigstens ein Ehrentreffer gelang den Panthern noch. In Überzahl (56.) konnte Braden Lamb per Blueliner ein bisschen Wiedergutmachung für die gedemütigte Pantherseele leisten. Die wurde in der letzten Spielminute nochmals strapaziert: Laliberte setzte den Schlusspunkt zum 1:5.
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