Rückblick: Der DEL-Halbfinalist AEV in Zahlen

Fels in der Brandung und Playoffheld - Olivier Roy (Foto: G. Stadler)
 
Der Spielmacher der Panther schlechthin - Drew LeBlanc in der DEL Saison 2018/19 (Symbolbild) (Foto: G. Stadler)

Für den AEV ist die DEL-Saison 2018/19 beendet. Die Augsburger Hockeyhelden mussten sich bekanntlicherweise in Spiel 7 der Halbfinalserie, dem Nachbarn aus der Landeshauptstadt, sehr knapp geschlagen geben. Somit bleibt Zeit, die Wahnsinnssaison in Zahlen Revue passieren zu lassen. 

Entsprechend der Hauptrundenplatzierung haben sich die Panther auch in den Playoffs als drittbeste Mannschaft der DEL bewiesen. Halbfinalteilnehmer Köln indes musste einen Sweep gegen Mannheim einstecken und konnte kein einziges Spiel für sich entscheiden. Lohn für die geleisteten Mühen der Panther waren das zweitbeste Ergebnis in der DEL-Geschichte des AEV und ein Platz in der Champions Hockey League. Ein Rückblick in Zahlen.

Die Torhüter der Panther

Waren die Torhüter in der vergangenen Saison noch die Achillesferse der Panther (vor der Verpflichtung von Olivier Roy im November 2017), so waren sie diese Saison einer der Garanten für den Erfolg. Mit Roy und Markus Keller stellten die Augsburger Panther das beste Torhütergespann der Liga. Die Nummer 1 Roy durfte in der Hauptrunde 36 Spiele bestreiten und rangiert mit einer Fangquote von 91,55 Prozent auf Rang drei der DEL. Markus Keller absolvierte insgesamt 20 Spiele und steht mit einer Fangquote von 91,18 Prozent auf einem beachtlichen achten Rang. In absoluten Zahlen wurde 1030 Mal auf Roy und 510 Mal auf Keller scharf geschossen.

In den Playoffs vertraute Mike Stewart ausschließlich auf seine Nummer 1. Und Olivier Roy bestätigte dieses Vertrauen mit einer sensationellen Leistung: Seine Fangquote in 14 Playoffspielen konnte er nochmals verbessern und lag letztendlich bei 93,95 Prozent. Um sich diesen Wert zu erspielen musste Roy 463 Schüsse auf seinen Kasten abwehren.

Die AEV-Abwehr

Die prima Werte der Augsburger Goalies konnten nur erreicht werden, weil die gesamte Panthermannschaft, egal ob etatmäßiger Verteidiger oder Stürmer, über die gesamte Saison eine hervorragende Defensivarbeit leisteten. Mit den Neuzugängen Henry Hase und Patrick McNeill war die Augsburger Stadtmauer deutlich stärker besetzt wie im Vorjahr.

Die Rollenverteilung innerhalb der Defence war folgendermaßen: Als Offensivverteidiger fungierten Simon Sezemsky, Braden Lamb und Patrick McNeill, die Abteilung Stay-at-Home-Defender war mit Steffen Tölzer, Henry Hase, Scott Valentine, Arvids Rekis und John Rogl ebenfalls gut besetzt.

Simon Sezemsky spielte seine bis dato beste Saison. In der Hauptrunde scorte er 25 Mal (10 Tore), in den Playoff 7 Mal (3 Tore). Nahezu identische Werte kann Marathonmann Braden Lamb aufweisen. Er scorte in der Regular Season 24 Mal (7 Tore) und in den Playoffs ebenfalls 7 Mal (4 Tore). Insgesamt hatte Lamb 1546 Minuten Eiszeit (368 davon in den Playoffs). Das sind absolute Spitzenwerte in der DEL. McNeil war der besten Offensivverteidiger der Hauptrunde mit 29 Punkten (davon 9 Tore), in den Playoffs traf er zweimal und steuerte 4 Assists bei. In Sachen Eiszeit steht er seinem Kollegen kaum nach, 1507 Minuten stehen bei ihm zu Buche (Playoffs 335 Min.).

Der Sturm

In der Hauptrunde war Matt White mit 49 Punkten der erfolgreichste Panther (22 Tore), gefolgt von Drew LeBlanc mit 45 Punkten (11 Tore). LeBlanc ist zudem erfolgreichster Vorlagengeber mit 34 Assists. Matt Fraser konnte sich mit 34 Punkten den dritten Platz in dieser Statistik erarbeiten (18 Tore). In den Playoffs waren LeBlanc (5/5), White (4/5) und David Stieler (3/5) die erfolgreichsten Stürmer.

Specialteams

Das Penaltykilling in der Hauptrunde war mit 84,89 Prozent das viertbeste der Liga. In den Playoffs konnten die Panther diesen Wert nochmals auf 86,78 Prozent steigern. Die Powerplayquote in der Hauptrunde war mit 14,08 Prozent überschaubar, konnte aber in den Playoffs auf 17,78 Prozent etwas verbessert werden.
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