Starke Panther ringen Eisbären Berlin mit 3:0 zu Boden

Konnte heute einen Shutout für sich verbuchen - Panther-Goalie Olivier Roy. Symbolbild: George Stadler
 
Scott Valentine - 19 Sekunden zum schnellsten Tor seiner Karriere (Foto: G. Stadler)

Das Duell der Tabellennachbarn Augsburg (Platz 5) und Berlin (Platz 6) konnten die Hausherren am Sonntagnachmittag mit 3:0 klar für sich entscheiden. Die Panther festigten in einer hart umkämpften Partie ihren Tabellenplatz mit nunmehr 34 Punkten. Torhüter Olivier Roy konnte zudem seinen 3. Shutout, Scott Valentine das schnellste Tor seiner Karriere feiern.

Panther Dompteur Mike Stewart konnte auf alle Spieler zurückgreifen, das bedeutete aber auch, dass Steffen Tölzer und Thomas Holzmann auf der Tribüne Platz nehmen mussten.

Drittel 1

Die Partie begann ganz nach Geschmack der Panther. Nach einem Aufbaufehler der Eisbären konnten die Panther ein „3 auf 1“ gehen. Und nur 19 Sekunden nach Spielbeginn vollstreckte Mr. Scott Valentine zum 1:0. Die nächste Riesenchance gab es in der 4. Spielminute für Matt White. Am kurzen Pfosten wurde er aber grenzwertig vom Ex-Panther Marc Cundari abgeräumt. Im Anschluss intensivierten die Gäste ihre Angriffsbemühungen und testeten die Aufmerksamkeit von Olivier Roy vornehmlich aus der Distanz (u.a. Florian Kettemer und Jens Baxmann). Ein „3 auf 1“ der Eisbären wurde schlampig ausgeführt und von Marcel Noebels ohne Zählbares abgeschlossen (11.). Generell entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie mit einem Chancenplus auf Seiten des AEV. Die erste Strafe gab es in der 18. Minute gegen Berlin (James Sheppard, Bandencheck), das Überzahlspiel der Panther weitgehend ansehnlich aber ohne Erfolg.

Mit Ablauf der Strafe kam es zu einer Auseinandersetzung vor dem Berliner Tor. Auslöser der Rudelbildung war „übertriebene Härte“ von Daniel Richmond gegen Daniel Schmölz. Die anschließende Diskussion zwischen den beiden wurde mit den Fäusten ausgetragen und Sahir Gill bat Martin Buchwieser zum Tänzchen (jeweils 2 plus 2 plus 10 Minuten). Schlussendlich wurde den Eisbären zwei Strafminuten mehr aufgebrummt, diesen Aufschlag bekam Richmond weil er der Auslöser der "Rangelei" war.


Drittel 2

Die Panther erarbeiteten sich zu Beginn des Mitteldrittel nun ein deutliches Chancenplus (u. a. Matt Fraser 21., 22., David Stiehler, 25.). Zudem konnten sie die Eisbären weitgehend aus der Gefahrenzone halten. In der 27. Minute mussten sich die Panther erstmals in Unterzahl beweisen (Arvids Rekis, Beinstellen). Und das taten sie gegen das derzeit beste Powerplayteam der Liga erfolgreich, einzig ein Lattentreffer von Kettemer sorgte für Gefahr. Noch ein bisschen besser lief es im Anschluss an die Strafe. Ein Konter von Matt White bereitete das 2:0 vor. Seinen Pass von hinter dem Tor konnte Drew LeBlanc mit etwas Glück im Eisbärenkäfig unterbringen. Und die Panther kamen immer wieder gefährlich vor das Berliner Tor. Im eigenen Drittel wurden die Schüsse konsequent geblockt und die Berliner Angriffsbemühung auf die Seitenbahnen gelenkt. Das 3:0 fiel kurz vor Drittelende. Mit freundlicher Mithilfe von Micky DuPont, der hinter dem eigenen Tor direkt auf die Kelle von Matt White passte, konnte die Panther ihren Vorsprung ausbauen.

Drittel 3

Die Panther kamen wiederum mit viel Zug zum gegnerischen Tor aus der Kabine. Und den vom Verletzungspech geplagten Hauptstädtern merkte man zunehmend den mangelnden Glauben an sich selbst an. Richmond verabschiedete sich in der 48. Minute mit seiner zweiten Zehn-Minuten-Strafe an diesem Abend vom Eis. Dem Ganzen ging ein Crosscheck gegen Matt White voraus. Und der Augsburger Topscorer wurde postwendend von Kapitän Braden Lamb „gerächt“ und erhielt dementsprechend ebenfalls 2 plus 2 plus 10 Minuten. Zunehmend frustrierte Berliner fingen sich gleich nochmal eine Strafe ein (André Rankel, 49.).  Das anschließende Powerplay ließ aber deutlich Luft nach oben. Mit die beste Chance hatten die Hauptstädter in Person von Rankel sieben Minuten vor Spielende. Aber Roy und Valentine konnte mit vereinten Kräften einen Treffer verhindern. Und weiter ging es mit Faustkampf. Ein harter, grenzwertiger Check gegen T.J. Travelyan wurde von seinem Teamkameraden Adam Payerl geahndet (57.). Im Faustkampf gegen Sheppard wurde Augsburg in Summe mit 2 Strafminuten mehr bedacht. Die Überzahl der Berliner gefährdeten den dritten Shutout Olivier Roy aber nicht mehr.
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