Top sechs in Gefahr für die Augsburger Panther?

Wird dem AEV noch mindestens zwei Wochen fehlen: Verteidiger Scott Valentine (Foto: Georg Stadler)

Im Kampf um den direkten Einzug ins Viertelfinale der Playoffs kommt die Konkurrenz den Augsburger Panthern immer näher.

Der Motor der Augsburger Panther kam in den vergangenen Spielen gehörig ins stottern. Nur sechs Punkte aus den vergangenen sieben Spielen konnte man im Kampf um Platz sechs und dem damit verbundenen direkten Einzug ins Playoff-Viertelfinale holen.
Der Hauptgrund liegt sicherlich am defensiven Ende des Spielfeldes. Die nicht mehr immer sattelfest stehende Abwehr steht stellvertretend für den Misserfolg in den vergangenen Spielen.

Das eigentliche Prunkstück der Panther leidet immer wieder unter Verletzungen von wichtigen Eckpfeilern, so wird Verteidiger Scott Valentine wahrscheinlich noch mindestens zwei Wochen nach einer Knie-Operation pausieren müssen.

Ungefähr genauso lange wird Trainer Mike Stewart aufgrund von einer Oberkörperverletzung noch auf die Dienste von Stürmer Christoph Ullmann verzichten müssen, der gerade im Unterzahlspiel (drittmeisten Unterzahlminuten im gesamten Team) mit seiner Erfahrung extrem wichtig ist. Defensivspezialist Arvids Rekis ist ebenfalls weiterhin fraglich.
Nicht nur defensiv haben die Panther Probleme, auch am offensiven Ende gelingt es dem AEV immer seltener, ernsthafte Gefahr für ihre Gegner im fünf gegen fünf auszustrahlen.

Eins ist sicher die kommenden Spiele werden nicht einfacher, so geht es am Freitag auswärts gegen den amtierenden Meister aus München und anschließend gastieren am Sonntag die Fischtown Pinguins aus Bremerhafen im Curt-Frenzel-Stadion, die sich ähnlich wie der AEV trotz verhältnismäßig kleinem Etat zu einem TopSechs-Team gemausert haben und immer unangenehm zu bespielen sind. Danach geht es mit einem Heimspiel am Freitag, 25. Januar, gegen Ingolstadt weiter. Am Sonntag, 27. Januar, muss man auswärts in Düsseldorf ran.

Zusätzlichen Druck generiert der auf mittlerweile drei Punkte zusammengeschmolzene Vorsprung auf Platz sieben. So werden die kommenden Spiele zeigen, ob der AEV trotz Verletzungssorgen gegen diese Mannschaften gerade defensiv bestehen kann.
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