Vor dem Bayern-Spiel: FCA will sich gegen Ticket-Schwarzmarkt wehren

"Wir gehen auch weiterhin konsequent gegen den überteuerten Weiterverkauf von Tickets vor", sagt FCA-Geschäftsführer Michael Ströll. (Foto: Alexander Heinle)

Der FC Augsburg empfängt am Samstag (15.30 Uhr) den FC Bayern München in der
ausverkauften WWK-Arena. Besonders im Vorfeld dieser Partie wurden zahlreiche Tickets zu zum Teil stark überhöhten Preisen auf verschiedenen nicht-autorisierten Ticketverkaufsplattformen wie Viagogo, eBay, eBay-Kleinanzeigen oder Ticketbande angeboten. Zum Ärger des FCA. 

Der FCA wolle zum Spiel gegen den FC Bayern wie in den Vorjahren ein weiteres Zeichen gegen den Schwarzmarkt setzen, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung und bittet dazu seine Fans um Unterstützung.

Durch die Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen sei sowohl das öffentliche Angebot als auch der kommerzielle Ticketweiterverkauf - insbesondere zu überhöhten Preisen - untersagt "und wird mit Strafen geahndet", betont der Verein. Der FCA "verfolgt diese nicht-autorisierten Ticketverkäufe in Zusammenarbeit mit spezialisierten Anwaltskanzleien seit Anfang 2015 konsequent".

Zum Heimspiel gegen den FC Bayern können FCA-Fans den Verein im Kampf gegen den  Schwarzmarkt unterstützen. Aus diesem Grund werden am Zaun des Stadions an sechs
unterschiedlichen Standorten Sammelboxen aufgestellt, in die Fans ihr Ticket nach dem Spiel einwerfen können, wenn sie mehr als den regulären Preis dafür gezahlt haben.

Der FCA wird dann überprüfen, auf welchem Weg die Tickets zu den Käufern gelangt sind. Die Tickets können anonym eingeworfen werden – "Fans, die ein überteuertes Ticket erworben haben, haben keine rechtlichen Konsequenzen zu befürchten".

Betroffene Fans können sich auch im Vorfeld an das Service-Center des FCA wenden. Darüber hinaus können Fans zur Unterstützung des FCA auf einem Flyer, der im Stadionumlauf verteilt wird, freiwillige Angaben machen, um dem Verein die Möglichkeit zu geben, Rückfragen zum Kauf der Eintrittskarten zu stellen.

"Wir gehen auch weiterhin konsequent gegen den überteuerten Weiterverkauf von Tickets vor und haben auch bereits gerichtliche Erfolge in diesem Zusammenhang verbuchen können", erklärt Geschäftsführer Michael Ströll. "Mit der Aktion, die bereits in der Vergangenheit positive Ergebnisse erzielt haben, wollen wir den illegalen Handel weiter eindämmen – dafür hoffen wir natürlich wieder auf die Unterstützung unserer Fans." (pm)
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