250 Jahre Pfarrkirche Wessobrunn - Ein Chor - Ausflug

Gudrun Arndt - Pfarrkirche Wessobrunn
Der diesjährige  Kirchenchor - Ausflug   der  Pfarrkirche  " St. Pius "   in 
Augsburg - Haunstetten   führte die  Chormitglieder  zu  Besichtigungen  

der  250 Jahre  alten  Pfarrkirche  " St. Johannes  Baptist "  in Wessobrunn,

 und      des   Marienmünsters   in   Dießen  am  Ammersee.

Beide Kirchen sind der Marienanbetung gewidmet,,  und so ließ es sich der Chor nicht nehmen,  im             Dießener  Marienmünster
das  Marienlied    " Alle Tage  sing  und  sage,  -  Lob  der  Himmelskönigin "

sehr  andächtig   und   mit  besonderem  Wohlklang  zu  Gehör  zu  bringen.

Diese Besichtigungen boten interessante und weit zurückreichende Einblicke in die Kirchen -
Geschichte,  
wie die hier beschriebene von  Wessobrunn:

Mit dem Bau der Kirche wurde  1680  begonnen  und zog sich bis  1703  hin  und
man entwickelte einen eigenen  Wessobrunner  Stuck.

Hier sprach man auch  eine eigene Sprache, das  Wessobrunner  "althochdeutsch";
das  "althochdeutsch"  bedeutet aber - " bayrische  Sprache". 
   Hierzu  eine  Schrifttafel !

Im  Kloster  selbst  gibt  es  einen  Bilder - Zyklus  der  Marienanbeter      u n d

es  gibt  ein                   Wessobrunner  Gebet.

  Dieses  gilt  als   älteste  christliche  Dichtung, 
     niedergeschrieben   um   814
     in   althochdeutscher   Sprache..

Das Marienbild in der Kirche,  gemalt von einem Benediktinerbruder,  kam durch den Pater
Plazidus  Angermayr  nach Wessobrunn, wo es dann den  Namen  bekam : -
    " Maria - Mutter  der  Schönen  Liebe ".
          ( Mater  pulchrae  dilectionis ).

In Wessobrunn gab es schon sehr früh Benediktusbruderschaften,  aber  Pater P. Angermayr
und der Abt  Thassilo Bölzl  strebten eine  Marienbruderschaft  an, 
    die   1711   feierlich  begründet wurde,  -
               und sich sehr schnell  bis nach  Österreich  und  Südtirol  ausbreitete.

             Diese traf genau  das religiöse Empfinden und die Frömmigkeit jener Zeit.

Fotos und Bericht: Gudrun Arndt
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