54.700 Besucher auf der Afa - Messebetreiber mit Erfolg des neuen Konzepts zufrieden

Die neue Afa setzt verstärkt auf Regionalität. Die Hälfte der Aussteller stammte aus der Region. Foto: Yaren Kaskaya (Foto: Foto: Yaren Kaskaya)

Eine Mischung aus Unterhaltung und Information, mit dem Fokus auf Regionalität: So präsentierten Henning und Thilo Könicke, Geschäftsführer des Veranstalters Afag Messen und Ausstellungen, die neue Afa und hofften auf mindestens 50 000 Besucher. Schon am Samstag dürften die beiden aufgeatmet haben, zählte man bis da doch bereits 41.000 Besucher. Gestern Abend dann zog man Bilanz: 54.700 Besucher kamen an fünf Tagen.


Zuletzt hatte die Afa, die traditionell im Frühling stattfand und mit Plärrer sowie Dult konkurrierte, einen herben Besucherrückgang zu verzeichnen. An neun Tagen kamen 2018 noch rund 75.000 Interessierte. Macht 8333 pro Tag. Also musste ein neues Konzept her. In ihrem 70. Jahr wurde die Afa verkürzt und in den Winter verlegt, was vielen Ausstellern zupass kam. Am Wochenende war am meisten los.

Insgesamt äußerten sich die Besucher angetan vom neuen Konzept, vor allem die Regionalität gefiel. Die Hälfte der knapp 450 Aussteller (insgesamt rund 100 weniger als früher) stammt aus der Region. Laut einer Umfrage der Gelszus Messe-Markforschung, bei der mehr als 1200 Besucher mitwirkten, waren 93 Prozent von diesen voll und ganz zufrieden. 90 Prozent würden einen Afa-Besuch weiterempfehlen. Manche Aussteller klagten über mangelnde Kauflust. Das schwankt wohl von Anbieter zu Anbieter. Mit konkreter Kaufabsicht kamen 16 Prozent der Besucher, allerdings hatten zum Zeitpunkt der Umfrage dann doch 62 Prozent etwas erworben.

Wie die Messe mitteilt, halten 49 Prozent der Aussteller das neue Konzept der starken Regionalität für überzeugend. 41 Prozent möchten sich dazu erst nach dem Nachgeschäft äußern. 54 Prozent der Firmen bewerteten ihre Beteiligung mit „sehr gut“ oder „gut“, weitere 30 Prozent mit befriedigend. An der Afa 2020 möchten 93 Prozent sicher beziehungsweise wahrscheinlich wieder teilnehmen.

Für Henning und Thilo Könicke fällt das Fazit ziemlich klar aus: „Nach der ersten fünftägigen Afa hat sich bestätigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir können auf diesen erfreulichen Ergebnissen aufbauen und weitere Themen für eine spannende Afa 2020 angehen. Noch ist nicht alles optimal, aber das Fundament ist gelegt. Bei einer so umfassenden Neustrukturierung brauchen wir zwei bis drei Veranstaltungen Zeit, um alles umzusetzen, was wir vorhaben.“

Die Afa 2020 geht vom 24. bis 28. Januar.
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