Die Muttergotteskapelle in Haunstetten

Heute  ist  sie  eine  

   " Perle  des  Rokoko ",   -    die  Muttergotteskapelle,   

die  ursprünglich  als  Friedhofskapelle  erbaut  wurde.


Haunstetten gehörte damals  zum   Benediktiner - Reichskloster  " St. Ulrich  u.  Afra   in  Augsburg,  und dieses war es auch,  das  die  Kapelle  wegen  ihres  schlechten  Bau -
Zustandes  notwendigerweise  um  1740   neu  errichten  ließ.

Die  Deckengemälde  sind  eine  einzige  " Anbetung  zu  Maria ",  
was  den  Benediktinern  ein ganz  besonderes  Anliegen  war.
------------   Daraus folgerte auch eine Marienstiftung,  welche  die  Kapelle   um   1620
   zu einem  Wallfahrtsort  der  Mutter  Gottes  machte.

Die  jetzige  Ausstattung  der  Kapelle  wurde  1752  vollendet;  doch  10 Jahre  vorher
fand  die  Ausmalung  der  Kirche  statt  und  die  Stuckierungsarbeiten  durch  den
Stuckateur   Ignaz  Finsterwalder.

Das  Deckenfresko  besteht  aus  zwei  Teilen,  um  den  Kampf  zwischen
   " göttlichen   und   teuflischen   Mächten "
deutlich  darzustellen.

Jetzt  gehört  die  Kapelle  der  Stadt  Augsburg  -  und   dient  sehr  oft  heiratswilligen
jungen  Leuten
    als   Hochzeitskapelle.

Gudrun Arndt
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