Smart Weihe in Maria Vesperbild

  Ziemetshausen: Maria Vesperbild |

Seit 1998 findet man den Smart auf unseren Strassen. Seit dem Jahr 2007 gibt es die „Smart Weihe“, die eigentlich Smart Segnung heißen müsste. Ins Leben gerufen wurde sie von Juliana und Christian aus Taufkirchen.

Warum nur Motorräder zum Saisonbeginn segnen und um eine unfallfreie Zeit bitten, so dachten sich die Beiden und organisierten die 1. Smart Weihe in der Domstadt Freising. 25 Teilnehmer hatten sie bei der ersten Weihe, erzählen die beiden. Viele belächeln die Smartfahrerinnen und -fahrer, die die ihn haben lächeln über die Anderen. Von Jahr zu Jahr wuchs die Zahl der Teilnehmer und jedes Jahr wurde eine andere Kirche gesucht, natürlich durfte auch eine Ausfahrt mit einem Event nicht fehlen.

Nachdem die beiden letzten Jahre in den Bayerischen Wald zum Saisonbeginn gerufen wurde, stand heuer, der 13. Smart Weihe am 6. April, der Wallfahrtsort Maria Vesperbild im schwäbischen Ziemetshausen auf dem Programm. Mit dabei waren 99 Smarts aller Baureihen und Baujahre, darunter auch zwei E-Smarts, mit ca. 170 Personen. Für die von etwas weiter ( bis zu 600 km) angereisten standen im Klosterbräuhaus Ursberg Zimmer zur Verfügung. Hier wurde am Samstag Abend dann auch gefeiert. Doch bevor es soweit war wurde am Freitag für Interessierte eine kleine Führung im Kloster angeboten. Schwester Marion erzählte aus dem Leben und Wirken von Pfarrer Dominikus Ringeisen der hier 1897 eine Anstalt für körperlich und geistig behinderte Menschen gründete. Sein Lebenswerk wird heute als Dominikus-Ringeisen-Werk weitergeführt. Nach dem Abendessen im Klosterbräuhaus Ursberg war eine Runde Bingo angesagt. Die Preise waren alle gesponsert und so konnte der Erlös in Höhe von 500 Euro den Behinderten Werkstätten Ursberg gespendet werden.

Am Samstag Morgen ging es dann los in Richtung Maria Vesperbild zum Gottesdienst in die Wallfahrtskirche. Die heilige Messe wurde von Wallfahrtsdirektor Geistlicher Rat Erwin Reichart gestaltet. Anschließend ging es zum Parkplatz wo jedes Fahrzeug mit Insassen einzeln gesegnet wurde. Keine fünf Gehminuten vom Parkplatz entfernt befindet sich die Fatimagrotte. Hier sprach Pfarrer Reichart nochmals ein Gebet und erzählte kurz von der Figur Maria von Fatima und deren Bewandtnis. Umringt von über 1000 Votivtafeln und von Pilgern gestifteten Votivkerzen danken hier die Gläubigen der Hilfe durch Maria von Fatima. Auf dem Rückweg zu den Fahrzeugen wurde an einer kleinen Anhöhe eine Gesamtaufnahme aller Teilnehmer als Erinnerung geschossen.
Dann ging es endlich ans Fahren, Ziel war Giengen an der Brenz und hier das Steiff Museum. Etwas mehr als 60 Kilometer, vorbei an Gundremmingen und Lauingen, lagen vor den „Smart-Verrückten“. Nach gefühlten 100 Kreisverkehren, es waren nur 14 an der Zahl, erreichte die Gruppe das Ziel. Zweieinhalb Stunden Aufenthalt sollten reichen um das Museum zu besichtigen, einige Einkäufe zu tätigen und sich zu erfrischen. Ohne Zwischenfälle erreichte die Gruppe gegen 18:00 Uhr wieder Ursberg. Auf dem Rückweg wurde die Strecke über Günzburg, vorbei am Legoland, gewählt.
Nach dem Abendessen bedankten sich Juliana und Christian mit abschließenden Worten für die Teilnahme an der 13. Smart Weihe und wünschten allen noch einen schönen Abend und einen unfallfreien Nachhauseweg, sowie Saison. Bei den zahlreichen Gesprächen an den Tischen konnte man deutlich heraushören, dass alle mit dem am Wochenende gebotenen zufrieden waren. Ein Teil aus der näheren Umgebung fuhr noch am Abend zurück, die von weiter her angereisten übernachten nochmals, um dann am Sonntagmorgen nach einem hervorragenden Frühstück den Weg nach Hause anzutreten.

Übrigens, es gibt eine 14. Smart Weihe, diese findet am 4. April 2020 statt, der Ort steht noch nicht fest, aber, Ideen sind viele da.
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