Bayerischer Rundfunk zeigt Film über Zauberer Hardy

Von seiner Behinderung ist bei Hardy auf der Bühne nichts zu erkennen. Foto Blöchl

Der deutschlandweit bekannte Zauberer Hardy ist fast nur noch als Zauberpädagoge in Schulen und Kindergärten tätig. Nun steht er im Mittelpunkt einer Sendung der Reihe „Stolpersteine!“ des Bayerischen Fernsehens. In dieser Sendereihe werden Menschen portraitiert, die trotz Behinderung einen außergewöhnlichen Lebensweg gemeistert haben.

Hardy und sein früh verstorbener Zwillingsbruder Manfred litten seit klein auf an einem schweren Sprachfehler. Ihr Stottern war für sie als Kinder ein schwieriges Handicap. Überwinden konnten sie es nur durch ihre Hobbies und späteren Berufe. Manfred wurde Alleinunterhalter, Hardy begann sehr früh mit der Zauberei und wurde ein weltbekannter Magier. Die beste Therapie für ihn war es, andere Menschen mit seinen Fähigkeiten zu verzaubern.
Wenn er auf der Bühne steht, spricht er fließend und frei. Im persönlichen Gespräch kommt seine Behinderung wieder zum Vorschein. Zwei Kamerateams des BR Fernsehen besuchten den Magier in Augsburg. Gedreht wurde in der Elias Holl Grundschule bei einer Livevorstellung.
Die Verwandlung vom etwas stotternden Mann zum frei sprechenden und agierenden Zauberer ist frappierend. Binnen kürzester Zeit schlägt er 60 Kinder in seinen Bann, reißt sie mit seinem Elan und Redeschwall mit.
Voraussichtlicher Sendetermin ist der 3. Oktober.
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