Die Arbeiterwohlfahrt – sozial und engagiert erfolgreich

Manfred Hirn "links) und Werner Weishaupt. Foto Blöchl
Lechhausen. Eine positive Bilanz zog der Vorsitzende der AWO Lechhausen auf der Jahreshauptversammlung in der gut besuchten TSG-Gaststätte. Fast 200 Mitglieder, viele erfolgreiche Veranstaltungen, zwei aktive Seniorenklubs, begehrte Fahrten und Ausflüge, aktive Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben in Lechhausen – „mit dieser Bilanz können wir zufrieden sein“, resümierte Manfred Hirn.

Noch erfolgreicher als der ehrenamtliche Bereich der Arbeiterwohlfahrt habe sich die AWO Augsburg als sozialer Träger unterschiedlichster Einrichtungen entwickelt. Werner Weishaupt, Sprecher der Geschäftsführung des Verbandes, brachte in seinen Ausführungen die Zuhörer doch ein wenig zum Staunen. Während die Zahl der ehrenamtlichen Mitglieder eher stagniert, ist die Zahl der hauptamtlichen Mitarbeiter beinahe explodiert. In seinen fast 30 Jahren in der Führung habe sich die Zahl der Mitarbeiter von 70 auf fast 1000 vervielfacht. In verschiedenen Tochtergesellschaften werden heute Kindertagesstätten, Mehrgenerationentreffs, das Bürgerhaus in Pfersee, Tagespflegeinrichtungen, ein Frauenhaus und viele andere Einrichtungen betrieben.

Besonders engagiert sich die AWO im Bereich der Obdachlosenarbeit und in der Arbeit mit psychisch Erkrankten und Suchtabhängigen. Projekte zur Ausbildung und Beschäftigung von Jugendlichen mit Defiziten oder Projekte für ausländische Senioren gehören genauso dazu wie das Kompetenznetz Demenz. Die auch große wirtschaftliche Dimension der sozialen Arbeit habe die organisatorische Trennung des ehrenamtlichen Mitgliederbereich, die vor einigen Jahren erfolgte, notwendig gemacht. Das Ergebnis auf beiden Feldern zeigt laut Weishaupt, „dass soziale Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg kein Gegensatz sind“.
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