Die Firnhaberau zusammengebracht – Anne-Rose Niederhammer zieht Bilanz nach 12 Jahren MGT.

Anne-Rose Niederhammer bi der Präsentation der Firnhaberauer G'schicht'n. Foto Blöchl
 
Anne-Rose Niederhammer (links) und Gitti Kurz. Foto Blöchl
Ausgehend vom sog. „Augsburger Modell“, das nicht ein oder zwei große Mehrgenerationenhäuser sondern 12 kleiner Treffs vorsah, hatte Anne-Rose Niederhammer vor fast 12 Jahren n Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt den MGT in der Firnhaberau übernommen. Sie hat einiges erlebt, seit es den Mehrgenerationentreff Firnhaberau – Hammerschmiede gibt. Unter anderem zwei Umzüge aus der Wohnung eines alten zum Abriß stehenden Hauses zur Übergangsunterkunft im Pfarrzentrum St. Franziskus bis zum endgültigen Einzug in das neue Sozialzentrum der Arbeiterwohlfahrt in der Schillstraße – jetzt hat Anne-Rose Niederhammer Abschied genommen und an ihre Nachfolgerin übergeben. In ihrer Bilanz im Gespräch spürt man das Herzblut und das Engagement, das sie bis heute mit dem MGT verbindet. Als Firnhaberauerin war es ihr ein Anliegen, die Einrichtung zu einem Zentrum der Begegnung im Stadtteil zu machen. Mit den 10 Stunden, für die sie wöchentlich bezahlt wird, war das nicht immer möglich, manche Stunde ist dabei auch ehrenamtlich dabei gewesen.

Der Stadtteil hat gewonnen!

Viele Erinnerungen haben sich in den 12 Jahren angesammelt, von vielen positiven Sachen bis hin zu wenigen nicht so gelungenen Dingen.
Sie betont die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Unterstützung des MGt, die hinter dem offiziellen Programm steckt, Nachbarschaftshilfe, Nachhilfeunterricht oder Unterstützung von Flüchtlings Familienoder auch die eine oder andere Hand, die notwenige Arbeiten erledigt. Das zeigt „dass der MGT im Stadtteil verankert ist!“

Besonders stolz ist sie darauf, dass die kurze aber durchaus interessante Geschichte des kleinen Stadtteiles aus dem Verbogenen in das Licht gebracht wurde. Ausgehend von den Firnhaberauer Stammtischen gipfelte das dann in der Herausgabe eines Buchs mit den „Firnhbarauer G’schichtn“. Wichtig war auch immer das Projekt „Herzkissen“ in dem seit 10 Jahren Kissen für Brustkrebspatientinnen im Josefinum gehäkelt und gestrickt werden und wurden. Viele Ausstellungen und Lesungen wurden organisiert, bekannte und unbekannte Künstlerinnen und Künstler haben sich dort präsentiert.

Das MGT sollte und wollte immer auch ein Ort der Begegnung und Vernetzung sein. Die vielen offenen Angebote wie die Spielenachmittage oder das Café Wohnzimmer tragen dazu bei, dass Menschen sich treffen und begegnen. „Da haben sich Freundschaften gebildet, man hilft sich auch gegenseitig!“ Die Hilfsangebote wie der Einkaufsservice oder die Sozialberatung helgen menschen dabei, nich tzu vereinsamen und auch soziale Kontakte zu leben. Hier ist das MGT „such Vermittlungsstelle und Netzwerk das den Menschen weiterhilft!“ sagt die scheidende Leiterin. Auch der Service der Unterstützung bei Kontakten mit Behörden und Ämtern wird gut angenommen. Auch die „Móntagsgruppe“ als niederschwellige Seniorenbetreuung in Zusammenarbeit mir der im haus ansässugen Tagespflege gehört zu den Hilfsangeboten.

Nicht zufrieden ist Niederhammer mit dem Anspruch des Mehrgenerationentreffs, die verschiedenen Generationen zusammenzubringen. Der überwiegende Teil der Besucher sidn Senioren, auch das Angebot orientieren sich weitgehend an den Interessen von Senioren. Auch die Altersstruktur der Firnhaberau als ehr „älterer“ Stadtteil spielt hie reine Rolle.


Gitti Kurz ist Nachfolgerin.

Niederhammer ist froh, dass die Nachfolge schon geregelt ist. Mit Gitti Kurz wird eine geborene Firnhaberaurin die Leitung übernehmen. Die Mutter von 4 Kindern war immer schon im Stadtteil engagiert, besonders Musik und Chor liegen ihr am Herzen. Das hatte sie auch bisher schon vielfältigen Formen gemacht, auch im MGT hat sie schon mitgearbeitet. Jetzt will sie die Arbeit weiterführen, weiter für die Firnhaberau arbeiten. Ihre Vorgängerin wird sie zumindest im kreativen Bereich unterstützen. Auch neue Ideen gibt es schon, die wieder neue Formen und neue Entwicklungen ermöglichen. „Meine Stärke ist die Vernetzung, die will ich stärker fördern!“ nennt sie als eines ihrer Ziele.
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