Dirk Wurm fordert Mut und Haltung in der Kommunalpolitik.

Chris Kolonko machte Dirk Wurm und der SPD Mut. Foto blöchl

SPD - Wahlkampfauftakt in der Kälberhalle. 

Die Kälberhalle gut gefüllt, die Stimmung reichte von erwartungsvoll bis eher skeptisch. So breit und weit wie di Meinungen und Stimmungen in der SPD im Allgemeinen derzeit wahrzunehmen sind, waren sie aich vor Beginn des offiziellen Wahlkampauftaktes der Augsburger SPD mit ihrem OB – Kandidaten Dirk Wurm. Es waren natürlich überwiegend SPD – Anhänger und Mitglieder, aber auch viele andere Interessierte waren gekommen umm zu hören wie sich Wurm und die SPD ihre Politik in und für Augsburg vorstellen. Eigebettet in ein satirisch – showorientiertes Programm mit „Geisterfahrer“ Silvano Tuiach (widmete sich vor allem, manchmal hart an der Gürtellinie, der Psyche des Augsburgers)und Entertainer Chris Kolonko mit passenden Liedern über Träume und musikalisch umrahmt mit den 2Shotguns versuchte der OB Kandidat die Partei auf en Wahlkampf einzustimmen.
Insgesamt möchte er mehr Mut und Kreativität, aber auch Verantwortung und Haltung in der Politik vorleben und umsetzen. Er stellte dabei die Menschen, „die jeden Tag hart arbeiten“ in den Mittelpunkt politischen Handelns. Er betonte die Chancen von Veränderungen und will neuen Schwung in die Kommunalpolitik bringen.

OB – Kandidat will die „Bürgerstadt“.

Mehr „Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe“, Stadtteilkonferenzen in regelmäßigen abständen, die Einbeziehung der Bürgerinteressen vo den Entscheidungen oder die Einführung von Statteibudgets - mit diesen Mitteln will der Kandidat auch den Verdruss an der und über die Politik eindämmen.
Einen Hauptschwerpunkt seiner Arbeit als OB sieht Wurm in der Bildungspolitik, wo er Visionen und Mut für neues vermisst und dieses einbringen will. Er kündigte neue Konzepte und Ideen am, weil „Bildung wieder Spaß machen“ soll. Die SPD Will in ihrer historischen Tradition als Arbeiterpartei Arbeit und Wirtschaft aktiv gestalten. Dabei soll Politik „eingreifen bevor Arbeitsplätze verschwunden sind“. Er sieht Augsburg als „Stadt mit der DANA einer Industriestadt, die erhalten werden muss!“ “Die Einhaltung von Tarifverträgen bei öffentlichen vergaben soll überwacht werden.
Dass Thema Wohnen sieht Wurm „als Frage des Jahrzehntes“, die vorgeschlagenen Maßnahmen sind wir eine Quote für öffentliche geförderte Wohnungen bei Neubauvorhaben gehören bereits jetzt zum Forderungskatalog. Verkehrskonzepte die „Durch weniger Verkehr die Lebensqualität steigern“ sieht Wurm als zentralen Punkt Seiner politischen Absichten. Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs, den Umstieg vom Auto ermöglichen und bürgerfreundliche ÖPNV Tarife Stehen unter anderem auf der Agenda. Eine „Zero waste City“ und eine erlebbare Stadtnatur werden genauso gefordert Nicht zuletzt will die SPD mit ihrem OB – Kandidaten die Kultur in den Stadtteilen fördern, die Zukunft der Spielstätten des Staatstheaters i Gaswerk und im Martinipark wird offengelassen. Der derzeitige Ordnungs- und Sportreferent ging kaum auf seine derzeitigen Arbeitsfelder ein, auch das Thea Migration spielte keine Rolle.

Er skizzierte ein „Augsburg für alle!“, weltoffen und mit „Chancen und neuen Schwung für die Zukunft!“. ? Der Beifall war ehrlich, lang andauernd und freundlich, Euphorie war nicht zu spüren. „Es wird schwer, aber es ist machbar wieder den OB in Augsburg zu stellen!“ meinte ein Gast. Ein anderer sah es durchaus kritischer: „Es fehlten weitgehend die konkreten Vorschläge!“. Aber, und das gilt für die Partei wie für ihren Kandidatent, „ohne Mut gewinnst du nichts!“ wie Chris Kolonko optimistisch-realistisch sang. Ob dieser Mut an diesem Abend auch auf die Partei übersprang? am 15. März 2020 werden wir es wissen. 
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.