Ein paar Stunden den Alltag vergessen – Begegnungsfest für Geflüchtete bei Lehmbau.

Verena Scheele vom Jugendhaus Lehmbau und Herbert Niedermuth vom Helferkreis "Aufwind" freuen sich über den wunderschönen Nachmittag. Foto Blöchl
Nein, schön und besonders angenehm ist es nicht in den Unterkünften für Geflüchtete in Hochzoll und Friedberg. Viele Manchen auf engem Raum, kaum Rückzugsmöglichkeiten, wenig Beschäftigung und eien sehr ungewisse Zukunft. In den Gesprächen beim Begegnungsfest im Kinder- Und Jugendhaus der Lehmbaugruppe Am Rande Hochzolls zeigt sich in den Gesprächen, dass viele Menschen in diesen Unterkünften froh sind, im sicheren Deutschland zu sein und nicht in ihren Ländern wo oft Krieg und Terror herrschen. Dabei nehmen sie die Beschränktheit ihrer Unterbringung gerne in Kauf. Viele wissen aber nicht, ob sie in Deutschland bleiben dürfen oder auch ob sie selbst wollen. Eine sehr ungewisse Zukunft. Umso schöner empfinden es viele von ihnen, wenn sie einmal aus dem tristen Alltag in den Unterkünften und dem doch ständig um die Zukunft kreisenden Alltag herauskommen.

Die Helferkriese, die sich rund um die Unterkünfte gebildet haben und tatkräftig Unterstützung leisten, darunter auch er Helferkreis „Aufwind“ organisieren deswegen einige Male im Jahr Feste, bei denen man sich begegnet und sich kennenlernt. Bei wunderschönem Sommerwetter spielen viele Kinder im Freigelände, Familien sitzen unter Bäumen im Schatten. Es gibt viele Köstlichkeiten von Grill und Buffet, auch die Eingeladenen selbst haben Spezialitäten aus ihrer Heimat zubereitet. Es ist eine seh harmonische und angenehme Atmosphäre zu spüren. Nicht nru aber auch Arabische Musik gehört genauso dazu wie ein Bauchredner und andere kulturelle Angebote. So erleben die Menschen, die zu uns geflüchtet sind einen wunderschönen Nachmittag, der hilft, den doch schwierigen Alltag einmal zu vergessen. Neben der Begegnung und den Gesprächen ist es aber „für uns Deutsche auch ein Anlass, froh und dankbar dafür zu sein, dass wir ohne Not und in Frieden leben können!“ meint eine deutsche Helferin. Dem ist wenig hinzuzufügen.
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