“Einen alten Baum verpflanzt man nicht!“ – Infonachmittag in Lechhausen.

Politik, Handwerk und Sozialstation gemeinsam - im Interesse älterer Menschen. Staatssekretärin Carolina Trautner (vorne Mitte), neben ihr rechts Ulla Holstein, links Stadträtin Sieglinde Wisniewski, (Sozialstation Lechhausen), hinten rechts Heinz Fleissner (Ruf den Profi) mit Handwerkern und Gästen. Foto Blöchl
Möglichst lange und unabhängig in der gewohnten Umgebung zuhause bleiben zu können – das wünscht sich wohl jeder mit zunehmendem Alter. Das das nicht immer einfach ist bekannt. Deshalb gibt es seit langem viele Hilfsangebote, die das ermöglichen sollen. Vielen älteren Menschen und ihren Angehörigen ist dies oft nicht bekannt. Die Aktionswoche „Zu Hause daheim“, initiiert vom Bayerischen Sozialministerium, will und soll dem entgegenwirken. Vom 17. bis zum 26. Mai findet die bayernweite Aktionswoche statt. Dabei werden 10 Tage lang auf rund 350 Veranstaltungen in ganz Bayern verschiedene Maßnahmen rund um das Thema „Wohnen im Alter“ vorgestellt. Die Aktionswoche wird heuer bereits zum dritten Mal durch das Bayerische Sozialministerium ausgerufen.
Bayerns Sozialstaatssekretärin Carolina Trautner besuchte anlässlich der Aktionswoche MehrGenerationenTreffpunkt Lechhausen. Die Handwerkerkooperation „Rufdenprofi.de“ hatte gemeinsam mit der Sozialstation Augsburg-Lechhausen zu einem Informationsnachmittag eingeladen. „In Bayern ermöglicht eine Vielzahl von Unterstützungsangeboten selbstständiges Wohnen auch im Alter. Die Aktionswoche ermöglicht, mit Experten und Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen“, betonte Trautner. So gab es vor Ort passgenaue Angebote. Es wurde etwa Zuber ambulanten Hilfen oder einer altersgerechten Gestaltung von Wohnraum informiert. „Menschen brauchen ein Zuhause, in dem sie sich wohl fühlen und selbstbestimmt leben können – auch im Alter“ meinte die Politikerin. Die meisten Menschen wollen im Alter möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben. Die richtigen Rahmenbedingungen wie eine seniorengerechte Wohnumgebung oder flexible Hilfen im Alltag helfen dabei, diesen Wunsch zu realisieren. Auch alternative Wohnkonzepte wie gemeinschaftliche Wohnprojekte können neue Möglichkeiten für ein unabhängiges Leben im Alter eröffnen. Die Vorstellungen, was ein gutes Leben im Alter ausmacht, sind heute sehr vielfältig. Klar ist jedoch: Wohnen ist weit mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Ob zu Hause in den eigenen vier Wänden oder in einer Wohnform, in der man sich schnell wieder daheim fühlen kann – selbstbestimmt zu leben ist bis ins hohe Alter möglich. Das breite Angebot nutzten einige Lechhauserinnen Lechhauser, um sich bei Kaffee und Kuchen beraten zu lassen.
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Heinz Fleißner aus Diedorf | 02.08.2019 | 15:31  
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