Faschingsumzug lockt Teilnehmer und Zuschauer.

Was 1975 als Veranstaltung für Kinder begann wird immer mehr zu einem Publikumsmagneten und Faschingshöhepunkt in Augsburg. „Mit Jux und Radau!“ zieht sich jedes Jahr der Gaudiwurm durch die Firnhaberau’. Angeführt wird er seit langen Jahren vom örtlichen Stadtpfarrer Monsignore Anton Schmid. Vor allem Familien mit Kindern, oft maskiert feiern diesen Höhepunkt der närrischen Zeit, die ja sonst in Augsburg nicht gerade überschwänglich begangen wird. Für die Kinder ist es natürlich auch ein tolles Fest, weil es aus dem Zug Süßigkeiten und kleine Geschenke „regnet“. Die eifrige Sammler kommen kaum damit nach, ihre Beute zu bergen.

Rund 400 Teilnehmer und etliche hundert Zuschauer am Straßenrand feierten bei gutem Wetter gut gelaunt,. Da zogen dann u.a. die Brieftauben des Pfarrgemeinderates, die Busfahrer der CSU und die Cowboys und Indianer der Kindertagesstätte durch die Straßen. Wie immer kamen auch politische Themen nicht zu kurz. So machten die CSU zusammen mit der Jungen Union erneut auf die mangelhaften Busverbindungen aufmerksam und der Frauenbund thematisiertedas Plastikmüllproblem, das entstehen kann weil China keine Müll-Exporte mehr annimmt. Neben Firnhaberauer Gruppen haben sich auch wieder Teilnehmer aus anderen Stadtteilen zum Umzug in der Firnhaberau eingefunden. Viel gelacht und getanzt wurde bei der Theaterjugend aus der Hammerschmiede, die KiTa Sonnenlech aus Lechhausen schmückte sich passend zum leichten Schneefall mit dem Thema Winter und verkleidete sich als Schneemänner und -frauen. Natürlich kann man bei so einem Umzug auch Werbung machen. Das beweist einmal mehr die Theaterabteilung des TSV Firnhaberau und ist auch in diesem Jahr mit den Kostümen und Plakaten zu ihrem Stück « Die keusche Hur » zum Umzug gekommen. Eine Faschingsgarde aus Friedberg begleitete den zug genauso wie zum ersten Mal die Footballspieler der Augsburg Raptors, die bei der TSG in Lechhausen spielen und trainieren. Nach dem Umzug wurde dann um das Pfarrheim in der Firnhaberau noch kräftig gefeiert, ein wenig vorgeglüht wurde auch schon während es Umzugs. Eine Bildergalerie finden Sie unter www.stadtzeitung.de
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