Gut besuchter Marktsonntag läutet den Herbst ein.

Friedliche Konkurrenten beim Umzug - von links Johannes Hintersberger (CSU), Harald Güller und Margarete Heinrich (SPD) Foto Blöchl.


Parteien mobilisieren zur Landtagswahl.

Am Vormittag hatte es noch geregnet, die Veranstalter schickten einige besorgte Blicke gen Himmel. Und es half – ab Mittag hörte der Regen auf und der 28. Marktsonntag in Oberhausen war doch wieder ein Anlaufpunkt für viele nicht nur aus dem Stadtteil. Nach dem Umzug füllte sich die Ulmer Straße und selbst ein leichter Regen konnte die Besucher nicht vertreiben.
So kurz vor der Landtagswahl ließen es sich natürlich alle Parteien nicht nehmen, auf Stimmenfang zu gehen. Wenn die Zahl der Luftballons die Wahl entscheiden würde, hätten wohl CSU und SPD die Nase vorn, aber auch die AfD, zum ersten Mal mit einem Stand dabei, mischt da mit. Etwas sparsamer da die Grünen, die Linke und die Freien Wähler. Aber es wird bei der Landtagswahl wohl anders kommen.

Nach der Eröffnung durch Hannelore Köppl, Vorsitzende der ARGE Oberhausen und Johannes Hintersberger MdL und Staatssekretär a.D. bewegte sich der Festzug durch die Ulmer Straße. Friedlich vereint die politischen Kontrahenten, bunte Tupfer durch Trachtengruppen aus Russland und Slowenien, amerikanische Oldtimer und die „Untertaucher“ beschlossen den Zug. An den Straßen viele Stände, wobei die Angebote an Taschen, Gürteln und auch Kleidern enorm, andere Attraktionen eher spärlich vertreten waren. Feuerwehr und technisches Hilfswerk präsentierten ihre Arbeit, auch andere Vereine informierten über ihre Aktivitäten. In den Lokalen und vor den Geschäften lockten viele Köstlichkeiten die Kunden, von Kaffee und Kuchen über Crêpes, südeuropäische und türkische Spezialitäten bis hin zu asiatischen Speisen reichte das Angebot. 

Attraktivität sollte verbessert werden. 

Er wurde wieder gut angenommen, der erste der beiden in Augsburg noch verbliebenen Marktsonntage, im Oktober folgt dann noch Lechhausen anlässlich der Kirchweih. Ob das doch etwas eintönige Angebot an Taschen und Kleidung auf Dauer die Menschen locken wird ist allerdings zu bezweifeln. Hier wird sicherlich nachzudenken sein, wie man die Attraktivität erhöhen kann. Dann hat der Oberhauser Marktsonntag eine gute Chance in zwei Jahren ein tolles 30. Jubiläum zu feiern.
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