Junge Baumeister auf dem Abenteuerspielplatz.

Früh übt sich wer ein Meister werden will. (Foto: ASP)
In den Ferien war auf dem Abenteuerspielplatz in der Hammerschmiede natürlich wieder eine Menge los. Neben den normalen Aktionen und Angeboten stand dieses Mal in der ersten Ferienwoche der „Hüttenbauwettbewerb“ im Mittelpunkt. Schon bei der Öffnung am Morgen des ersten Ferientages standen 70 Kinder mit "scharrenden Hufen" auf dem Hüttenbauplatz um einen Bauplatz an einer Hütte zu ergattern. Jede der Hütten war ruck-zuck mit einer Baugruppe besetzt - sogar der Bogenschießstand wurde noch mit Beschlag belegt. Das Motto des Wettbewerbs lautete in diesem Jahr Kinder(T)Räume und vom Pferdehof, einem „Candyhouse“, einer Dinohütte bis zum Gruselschloss reichten die Ideen.


Handwerk braucht auch kaufmännisches Geschick.

Und dann wurde gesägt, gehämmert, genagelt was das Zeug hielt. Allerdings stand davor noch die Mühe an Holz zu kommen. Um an neues Holz zu kommen, mussten die Kids rostige Nägel aus den alten Brettern herausziehen - für jeweils 10 rostige Nägel durfte als Belohnung einmal am Glücksrad gedreht werden Neben neuen Nägeln oder Gummibärchen sind als Hauptgewinn drei neue Bretter zu gewinnen, die dann stolz zur eigenen Hütte geschleppt werden. Ein reger Tauschhandel untereinander entstand. Zum Schluss lag der Kurs für ein Brett bei 40 neuen Nägeln!

Die Kinder sind zwischen 6 - 14 Jahren alt, bunt gemischt, Jungen und Mädchen, neue Kinder werden problemlos mit dazu genommen: nochmal zwei Hände mehr! Man ist immer wieder erstaunt, was Kinder schaffen können, obwohl man es eigentlich ja wissen sollte... Wenn die Baumeister dann am Abend in großer Runde zusammensaßen und alle begeistert von ihren Erlebnissen des Tages erzählten, wurde einem als Zuhörer endgültig klar: da haben eine Menge Kinder tolle Ferien!!!

Am Ende der Bauphase tagte dann eine große "unabhängige Jury", die Kids führten sie zu ihren Hütten und präsentierten stolz ihre Bauwerke. Die Jury bewertete die Bauten dann nach verschiedenen Kriterien. Bei der dann folgenden Hüttenparty wurden die Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs bekannt gegeben und erhielten die begehrten Medaillen, es gab ein kleines Buffet und das Glücksrad wird ein letztes Mal angeworfen. Dann war für dieses Jahr der Wettbewerb vorbei, der Bau der Hütten ging aber natürlich weiter. Und auch im Alltag auf dem SP, geöffnet Dienstag bis Samstag von 14 – 18 Uhr wird fleißig gebaut und gewerkelt.

Dass es auch in diesem Jahr wieder ein Hüttenbauwettbewerb in dieser Form gibt, verdanken ist der ARGE Hammerschmiede zu verdanken. Mit ihrer Spende von Euro 500,- wurde der Kauf von Holz und Brettern ermöglicht!
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