Lechhauser Mehrgenerationentreff mit neuer Führung.

Zum Abschied Dank und Blumen v.i. Maria Fey (Koordinatorin MGT'S in Augsburg) Uschi Gorlt, Ulla Holstein, Elke Stolz Foto Blöchl
Augsburg: MGT Lechhausen |


Elke Stolz ersetzt nach 10 Jahren Uschi Gorlt.

10 Jahre war sie die gute Seele in der Blücher Straße 1 – die Pädagogin Uschi Gorlt hatte vor 10 Jahren die Leitung des damals neu gegründeten Mehrgenerationentreffs Lechhausen übernommen. Dieser „Treffpunkt für Viele und Raum für Alle“ wie sie im Gespräch betont, war ihr durchaus ans Herz gewachsen, jetzt sucht sie nooh einmal eine neue berufliche Herausforderung. Die MGT’s in Augsburg sind nach einem bundesweit besonderem Modell entstanden. Statt eines zentralen großen Hauses gibt es in Augsburg den sog. „Augsburger Stern“ – an insgesamt 12 Standorten gibt es die Treffpunkte, darunter auch in Lechhausen und der Firnhaberau. Unterschiedliche träger sorgen für unterschiedliche Angebote, die Vielfalt ist gewollt. 

Unverzichtbarer Treffpunkt für Lechhausen.

„Als geringfügig Beschäftigte waren und sind die Möglichkeiten selbst Programme anzubieten sehr begrenzt“, weist Uschi Gorlt auf die Folgen der speziellen Konstruktion hin. Trotzdem ist unter der Trägerschaft der Caritas – Sozialstation Lechhauser durchaus etwas Bemerkenswertes entstanden. Durch das Engegement vieler Ehrenamtlicher ist ein breites Angebot für alle Altersgruppen vorhanden. Natürlich hat es im Laufe der Jahre gewechselt und sich weiterentwickelt. Die Bandbreite reicht von Sprachkursen und Spielgruppen für Senioren, über Tauschbörse und Demenzberatung, bis hin PC – Beratung und Singgkreis – das Angebot will und soll alle ansprechen. Auch Kochkurse und offene Treffen gehören zum Programm. Für manche, besonders ältere Menschen bildet der MGT die oft einizige Möglichkeit mit anderen in Kontakt zu kommen. Kinder nutzen die Räumlichkeiten in der Mittagsbetreuung der Luitpoldschule, etwas zu kurz kommt die Generation der Menschen so um die 40, die „wohl andere Prioritäten setzen müssen!“ Zusätzlich ist der Treffpunkt in Lechhausen ein beliebter Versammlungsort für Vereine und Gruppen. Zum Höhepunkt der Zuwanderung von Flüchtlingen war der MGT ein wichtiger Anlaufpunkt für Beratungen und Sprachkurse. Zu den jährlichen Lechhauser Marktsonntagen war der Treff immer Anlaufpunkt durhc ein spezielles Angebot, so z.B. ein Kuchenbackwettbewerb oder im vergangenen Jahr durch ein Entwicklungshilfeprojekt.

„Am meisten werde ich die Begegnungen mit den Menschen vermissen, hier hat man viele interessante Begegnungen machen können!“ zieht Gorlt eine positive Bilanz. ,Die Caritas Geschäftsführerin Ulla Holstein .überreichte Uschi Gorlt einen bunten Blumenstrauß und bedankte sich für die lange und erfolgreiche Aufbauarbeit. „Der MGT gehört zu Lechhausen Lechhausen, und ohne ihn würde etwas fehlen“ betonte sie im Beisein vieler Gäste, darunter auch viele ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Treffs. Auch Stadträtin Sieglinde Wisniewski gab sich die Ehre. Nachfolgerin Elke Stolz, die schon in der Sozialstation beschäftigt ist, will den bewährten Weg weitergehen und freut sich auf die neue Aufgabe, genauso wie Uschi Gorlt auf ihre neue Herausforderung.
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