Millionen für Lechhauser Schulen - aber wann?

Gerüst an der Luitpoldschule - St. Pankratius im Hintergrund. Foto Blöchl
 
Die Schillerschule - der Funktionsbau aus den 60ern des letzten Jahrhunderts ist in die Jahre gekommen. Foto Blöchl
Das Schulsanierungsprogram der Stadt Augsburg – stark gefördert vom Freistaat Bayern – mit über 300 Millionen Euro in den nächsten Jahren hat auch für Lechhausen große Auswirkungen. Natürlich haben fast alle Schulen Nachholbedarf, deshalb wird auch nach einer Prioritätenliste gearbeitet. Und die sieht für Lechhausen in den nächsten die Luitpoldgrundschule und die Schiller- Grund- und Mittelschule als Investitionsschwerpunkte vor. Insgesamt werden in die beiden Schulen momentan ca. 11 Millionen Euro fließen. Damit sollen sowohl die Sicherheit der Kinder verbessert werden als auch das Angebot ab Klassen- und Funktionsräumen verbessert werden.


Sicherheit hat Vorrang.

In einem ersten Schritt wird hier der Sicherheit Vorrang gegeben. In den letzten Jahren haben Brandschutz und damit Fluchtwege zunehmend Aufmerksamkeit erregt. An vielen Schulen, so auch an den beiden Lechhauser ist hier erheblicher Nachholbedarf. Die Luitpoldschule aus dem Jahr 1901und die Schillerschule aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sind da keine Ausnahme. Nottreppen, Feuerschutztüren, feuerfeste Dämmungen und Brandschutztreppen sollen die Sicherheit der Kinder garantieren. Bei den baulichen Voraussetzungen vor allem an der alten Luitpoldschule auch architektonisch eine Herausforderung.
Zusätzlich werden neuere Anforderungen an Wärmedämmung und Energieeffizienz berücksichtigt. Teilweise werden neue Fenster eingebaut, Dämmungen verbessert, um so den Energiebedarf und damit auch Kosten zu senken.

Steigende Schülerzahlen bringen zusätzlichen Raumbedarf.

An beiden Schule steigt die Schülerzahl, die vorhandenen Räume reichen nich mehr aus. An der Schillerschule sind derzeit knapp 600 Schülerinnen und Schüler in11 Grundschul- und 19 Mittelschulklassen untergebracht, Tendenz steigend. An der Luitpoldschule werden 335 Kinder in 17 Klassen unterrichtet. An beiden Standorten muss die Zahl der Funktionsräume und Klassenzimmer sukzessive erhöht werden. Auch für die vorgesehene Einführung digitaler Unterrichtsmethoden und neuer Medien muss Raum geschaffen werden.

Die Einführung der gebundenen Ganztagsschule an der Schillerschule für zukünftig 80 -100 Schülerinne und Schüler macht eine ordentliche Versorgung mit Essen notwendig. , Am augenfälligsten wird die neue Mensa sein., die neu gebaut werden soll. Neben der Mittagsverpflegung wird sie dann auch als Schülercafé zur Verfügung stehen. Auch drei neue Klassenzimmer sollen entstehen. Wann allerdings mit einem Baubeginn zu rechnen ist, will derzeit niemand so richtig sagen. Der schon früher anvisierte Baubeginn im Sommer diesen Jahres ist zumindest noch nicht gesichert.

Seit dem Herbst vergangenen Jahres werden an der Luitpold - Grundschule die Maßnahmen zum Brandschutz umgesetzt, Das Besondere hier ist, dass die gesamten Baumaßnahmen, Ferienzeiten ausgenommen, bei laufendem Schulbetrieb stattfinden - eine besondere logistische und sicherheitstechnische Anforderung für Schule und Baufirmen. Der Abschluss der Maßnahme lässt sich nach Auskunft der sSchule derzeit nicht genau terminieren. Ein Neubau im Garten der Schule soll den zusätzlichen Raumbedarf decken. Dieser 2. Bauabschnitt wird erst nach dem Abschluss des Umbaus des alten Gebäudes erfolgen können. Der erste Bauabschnitt schlägt mit ca. 3,8 Millionen Euro zu Buche, der Neubau wird dann noch einmal einige Millionen kosten.

Es tut sich was an den Schulen, aber noch warten vor allem die Goethe- und die Birkenauschule auf ihre Grundsanierung. Auch Turnhallen fehlen allenthalben. Allein die Pankratiusschule. Im Vergleich zu den anderen Schulen ein Neubau ist sie zumindest baulich auf einem besseren Stand. Investitionen in eine Verbesserung des Raumangebots und der technischen Ausstattung sind auch dort gegeben.
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