Neue Sportattraktion in Lechhausen.

Gleich drei Mann schnitten das band uch - rechst OB Gribl. daneben Reiner Erben und Dirk Wurm. Foto blöchl
 
OB Gribl (rechts), Reiner Erben (verdeckt) und Dirk Wurm betrachten die Leistungen der kinder bei den Probefahrten. Foto Blöchl
Augsburg: Jugendzentrum Fabrik | Lässt der Kommunalwahlkampf 2020 schon von Ferne grüßen? Zumindest raunen es Besucher der offiziellen Eröffnung der neuen Pumptrackanlage am Jugendzentrum Fabrik in Lechhausen als gleich drei Vertreter der Stadtspitze – OB Dr. Kurt Gribl, Sportreferent Dirk Wurm und Umweltreferent Reiner Erben – sich die Ehre gaben. „Einer der ersten Schritte zur Umsetzung des Sport- und bäderentwicklungsplanes der Stadt ist hier gemacht!“ betonte Gribl in seiner Rede zur Begrüßung. Das Ziel, die öffentlichen Räume für die Bevölkerung zu öffnen ist eines der wichtigen Anliegen dieses Planes. Aus vielen Projekten wurde in einer Prioriiätenliste unter anderem. dieses Vorhaben ausgesucht, weil sich bei den Untersuchungen herausgestellt hatte, dass Lechhausen erheblich unterversorgt ist, was öffentliche Sportangebote betrifft. Mit dieser neuen Anlage ist nach Wurm „ein erster Schritt getan, weitere werden folgen!“ Eine spezielle Anlage für Skater sei seit langem gefragt, ob und wo und wann sie kommt ließen die Vertreter der Stadt aber offen. Wie wichtig in Lechhausen das neue Angebot genommen wird, zeigt die große zahl von Prominenz aus dem Stadtteil, die bei der Eröffnung anwesend war. Darunter Stadtrat Klaus – Dieter Huber und Rektor Franz-Josef Dorsch von der benachbarten Schillerschule.


Anlage steht nur vorübergehend in Lechhausen.

„Besonderes Augenmerk liegt auch darauf, in allen Stadtteilen attraktive Angebote zu schaffen“ betonte Sportreferent Wurm in seinem Grußwort. Unter anderem soll dies erreicht werden, indem verstärkt mobile Angebote eingesetzt werden, die nach einiger Zeit wieder in einen anderen Stadtteil umziehen. So soll die neue Rollsportanlage – so die deutsche Bezeichnung – nach 2 Jahren wieder abgebaut und woanders neu aufgebaut werden. was dann anstelle der neuen Attraktion nach Lechhausen kommt, steht noch nicht fest.
Die Einrichtung der Anlage wurde verantwortlich von Grünflächenamt übernommen, einiges an Erdbewegungen war erforderlich um den entsprechenden Untergrund für die Anlage zu schaffen. Durch die Lage am Jugendzentrum und nahe der Schillerschule ist die Verbindung zwischen Freizeitsport und öffentlichen Einrichtungen wie der Schule gegeben, ebenfalls ein Ziel des o.g. Planes. Eine Betreuung der Anlage im Sinne einer Aufsicht erfolgt nicht, der Stadtjugendring wird aber quasi ein „Auge darauf haben“ wie der neue Regionalleiter Ost des Stadtjugendrings, Markus Verbeeten, im Gespräch betonte.
Gestaltet wurde die Eröffnung mit Hilfe vom RAZED Skateboarding Club Schwaben e.V. sowie der Firma pumptrack.de. Sie stand Kindern und Jugendlichen bei einem begleiteten Fahren mit Ausrüstung und Expertentipps zur Seite. Nach der Eröffnung versuchten auch die Politiker den Parcours mit Geschick zu bewältigen. Eindeutig über die beste Körperbeherrschung, die hier vor allen gefragt ist, zeigte Umweltreferent Erben. OB Gribl und Wurm hatten dagegen allein schon wegen ihrer Körpergröße erhebliche Startnachteile, schlauerweise versuchte der Sportreferent das auszugleichen, indem er auf einen kleinen Roller setzte. Der Oberbürgermeister war auf seinem Fahrrad hier schon von Beginn an im Nachteil. Dass die Kinder ihnen allen erheblich überlegen zeigten war unbestreitbar.
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