Neulich in Hochzoll – ein Projekt der Kulturtage

(Foto: Michael Eichhammer)
Es war ein besonderer Theaterabend im Holzerbau in Hochzoll. Es stand kein klassisches Theaterstück auf dem Programm, sondern eine Uraufführung und gleichzeitig ein Unikat. In einem gemeinsamen, innovativen Projekt der Hochzoller Kulturtage und des Staatstheater Augsburg begab sich die Theaterpädagogin Imme Heiligendorff zusammen mit Bürgern aus Hochzoll und Augsburg auf eine Spurensuche.

Die fünf Laienschauspieler haben zusammen mit Alfred Hausmann, ehemaliger Lehrer und Forscher der Geschichte Hochzolls, in verschiedenen Szenen dargelegt, was ihnen in Hochzoll besonders gut gefällt, welche Eindrücke Hochzoll, von außen betrachtet, vermittelt. Genannt wurden die Freizeitqualität, vor allem der Kuhsee, die Naherholungsgebiete, wie der Siebentischwald, und mehr. Es gab aber auch einiges an Kritik, etwa an der Situation um die Friedberger Straße, die trennende Linie Hochzolls, und an der aktuellen Einkaufssituation.

Die Akteure präsentierten aber auch ihre Wünsche, Träume und Visionen für die Quartiere. Der Traum von einem Treffpunkt, einem Café vielleicht direkt am Kuhsee, wurde skizziert. Dargestellt wurde dies mit witzigen, pointierten Einwürfen und gekonnten Dialogen, in die letztlich alle eingebunden wurden. (hb)
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