Odeltenor schmettert beim Kolpingtheater „ Arenien“.

Rudolf Ohnemus, Lissy Obermaier,Werner Ohnemus (Foto: Jürgen Rabl)

Stück von Werner Ohnemus nach 33 Jahren wieder neu inszeniert.

Gaudi und Spaß war angesagt beim Frühjahrstheater der Kolpingsfamilie Lechhausen . i Pfarrsaal St. Elisabeth. „ Der Odeltenor „ eine Dorfgaudi in drei Akten von Werner Ohnemus startete an 4 Terminen einen intensiven und erfolgreichen Angriff auf die Lachmuskeln. Schon die Inhaltsbeschreibung zeigt, dass hier einiges an Missverständnissen und Überraschungen auf die Bühne kamen.


Hohe Kunst am Bauernhof – ob das passt? 

„Der Bauer Vinzenz Schnackl ( Rudolf Ohnemus) und seine Frau Vroni Schnackl ( Lissy Obermaier) sind sehr stolz und glücklich ein „ Gottbegnadetes Sangestalent“ Ihren Sohn nennen zu dürfen.Obwohl es für den Hof und die Mitmenschen schon besser wäre der Sohn würde sich statt der Stimmgabel mal öfter die Heugabel schnappen um den Vater bei der Arbeit etwas mehr zu unterstützen. „ Diese Hände sind nicht für Arbeit geschaffen „ diesen Spruch äusserte Sohn Theo ( Sebastian Fischer) schon sehr früh in seinem Leben:  Dass man leichter einem Schwein das Fliegen beibringt als Theo das Singen,das musste auch der eigens für Theo engagierte Gesangslehrer ( Florian Schrader) mit Entsetzen feststellen. Tina ,Theos Coisine ( Caro Stürzl) möchte am liebsten vor den Stimmlichen Ausbrüchen Theos fliehen.Aber Ihre Tante ( Karin Seitz) eine der treuesten Fans des Sängers weiß das zu Verhindern. Doch oh Schreck, schon naht der erste Auftritt, den der Knecht Franz der schon „bei Hof“ arbeitete (….so richtig mit Adel?..bei uns mehr mit Odel!.....oh,das ist aber Edel!)( Max Ohnemus) mit der Dorfjugend einfädelte um dem eingebildeten Spinner mal gehörig eins auszuwischen. Basti (Werner Ohnemus) der Freund des Hauses kann zwar die Abreibung nicht mehr verhindern. Aber mit Hilfe der Dorfschönheit Hermine ( Daniela Ohnemus) und Busserln dem Odeltenor seine sängerischen Flausen austreiben...
Wenn der Odeltenor, herausragend gespielt von Sebastian Fischer seine Stimme wie Pavarotti durch den Pfarrsaal schallen ließ, brachte er das Publikum  im Saal mit den selbst getexteten Liedern beinahe zum Rasen. Ein herausragendes Bühnenbild, wunderbare Schauspieler und eine Handlung, die die Besucher einfach zum Lachen bringen musste.

Das Stück wurde vor 33 Jahren im damaligen nun abgerissenen Grünen Kranz zu Lechhausen vom Autor Werner Ohnemus uraufgeführt und nun in einer neu überarbeiteten Version wieder auf die Bühne gebracht.
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