Positive Entwicklung bei der Sozialstation Lechhausen.

Der Vorstand v.l. Dr. Kurt Herzog, Gerhard Kitzler, Ulla Holstein, Stadtpfarrer Markus Bader, Hannelore Stiller, Gabriele Nieborowsky, Hans - Peter Roßkopf und Stefan Harnauer. Auf dem Bild fehlen Johannes Hintersberger und Thomas Steger. Foto Blöchl
Sehr zufrieden gaben sich Vorstand und Geschäftsführung der Caritas – Sozialstation Lechhausen bei der diesjährigen Generalversammlung. Der Vorsitzende des Fördervereins Hans – Peter Roßkopf und Geschäftsführerin Ulla Holstein konnten den anwesenden Mitgliedern überwiegend positive Nachrichten überbringen. Zum ersten Mal seit langem gab es trotz 70 Sterbefällen in der Mitgliedschaft wieder leicht steigende Mitgliederzahlen, geschäftlich wurde etwas mehr als die berühmte „Schwarze Null“ erreicht und ein optimistischer Ausblick auf die Zukunft – dass es da keinerlei kritische Anmerkungen gab verwunderte nicht. Das Angebot der Einrichtung umfasst neben der ambulanten Pflege mittlerweile auch ein ambulantes Reha – Angebot; den mobilen Menüdienst, den Hausnotruf, der zunehmend in Anspruch genommen wird und weitere Angebote im hauswirtschaftlichen Bereich. Alles unter dem Ziel, den Menschen möglichst lange ein weitgehen unabhängiges Leben zuhause zu ermöglichen.

Die Zahlen, die Pflegedienstleiterin Gabriele Nieborowski vorlege sind durchaus beeindruckend und spiegeln auch wider, wie beansprucht auch das Beschäftigen sind. Die kleinen roten Flitzer der Sozialstation fallen im Straßenbild in Lechhausen, der Firnhaberau und der Hammerschmiede durchaus auf. So wurden 81 000 Hausbesuche absolviert, 23 000-mal beim An- und Ausziehen geholfen oder 13 000 Injektionen verabreicht. Hinter diesen Zahlen verstecken sich menschliche Schicksale und ein alltäglicher hoher Aufwand an Organisation und Einsatz. Mittlerweile insgesamt 70 Mitarbeiterinne und Mitarbeiter leisten das fast rund um die Uhr, die Personalgewinnung ist trotz guter Bezahlung nach wie vor nicht einfach. In den nächsten Jahren ist mit steigenden Fallzahlen und Patienten und damit auch höheren Anforderungen an das personal zu rechnen.

Keine großen Veränderungen gab es bei der Wahl des Vorstandes des Trägervereins. Hans – Peter Roßkopf wurde, wie auch alle seine Vorstandskolleginnen und -kollegen einstimmig wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Stefan Hornauer, der seine Erfahrungen aus seinem beruflichen Wirken in einer Bank einbringen wird.


Der Umzug in den neuen „Grünen Kranz“ steht bevor.

Eine große Kraftanstrengung wird sicher der Umzug in das neue gebäude am schlösse, wo derzeit der neue „Grüne Kranz“ entsteht. Der Mietvertrag für das Gebäude ist unter Dach und Fach, derzeit geht Hans – Peter Roßkopf davon aus, dass im Sommer 2020 die neuen Funktionsräume einzugsfertig sein werden. Auf über 500 qm wird dann das Angebot aber auch die Arbeitsqualität für die Beschäftigen erheblich verbessert sein. Tiefgaragenstellplätze für die Dienstautos, gute Erreichbarkeit tmit ÖPV und ein verbessertes Raumangebot werden auch die zu erwartenden weiteren Steigerungen der Nachfrage nach Pflegeleistungen ermöglichen.
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