Stadt schafft beste Bedingungen für Kinder

Kinder der Kita begrüßten den OB. Foto Blöchl
 
Schöne Architektur, fröhliche Farben und ein schöner Garten zum Spielen. Foto Blöchl

Neubau der Kita Bleicherbreite in Oberhausen offiziell eröffnet.

Es ist schon ein architektonisch beeindruckender Neubau, der für über 100 Kinder innerhalb von zwei Jahren entstanden ist. Fast zeitgleich mit dem Spatenstich Ende Juni 2016 konnte nach nur 2 Jahren Bauzeit die neue Kindertagesstätte offiziell eröffnet werden, in Betrieb gegangen ist sie schon vor einiger Zeit. Wie ein kleiner Junge auf Nachfrage des Oberbürgermeisters bestätigte, „haben die Handwerker gut gearbeitet!“ Damals spielte Deutschland bei der EM im Halbfinale, und jetzt bei der WM, deswegen erhielten die Kinder Bälle mit den Unterschriften der deutschen Nationalmannschaft. Leiterin Regina Funk begrüßte viele Ehrengäste aus der Politik und dem Stadtteil, unter ihnen OB Dr. Kurt Gribl und der zuständige Bildungsreferent Hermann Köhler. Natürlich waren auch Architekten und Handwerker zur Feier gekommen. OB Gribl erinnerte in seinem Grußwort an die große Herausforderung für die Stadt, die sowohl aufgrund des Zuzugs als auch die überraschend hohe Geburtenrate erheblichen Investitionsbedarf in die Schaffung von Kita-Plätze aber auch in Schulen mit sich bringen. „Die Eltern informieren uns nicht, wenn sie Kinder wollen!“ meinte er ein wenig ironisch. Zur Feier des Tages pflanzten OB Gribl und die pädagogische Leitung des Bereichs Kindertagesstätten der Stadt Anja Rabe gemeinsam ein Bäumchen.

Neue Architektur und neue Gestaltung.

Praktisch neben dem alten Gebäude wurde ein architektonisch und funktional überzeugendes Ambiente für die pädagogische Betreuung aber auch die Gestaltung nach modernsten technischen Grundsätzen geschaffen. Insgesamt 3,3 Millionen Euro, davon 1,2 Millionen Fördermittel des Freistaats Bayern betrug die Investition, die federführend von der Wohnbaugruppe Augsburg im Auftrag der Stadt verbaut. Der Bau selbst überzeugt mit einer besonderen, für Kitas bisher nicht bekannten Architektur mit angenehmen und ansprechenden Farben. Im Vergleich zum bisherigen Gebäude gegenüber ein Meilenstein neuer Gestaltung. Energieeffizienz und die Nutzung umweltschonender Materialien wurden beim Bau in den Mittelpunkt gestellt.

Der Kindergarten verfügt über sechs großen Lernwerkstätten (Hauswirtschaft, Bewegungsbaustelle, Garten, Atelier, Bauraum und Rollenspielraum) und gibt so den Kindern die Möglichkeit, selbstbildend tätig zu sein. Mit anregenden Materialien können sie ihre Welt erschaffen und erschließen. Als Inklusionskindergarten, in dem behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam erzogen werden, ist Barrierefreiheit eine wichtige Anforderung. Die Ausstattung mit Möbeln, einer funktional – modernen Küche und die Farbgestaltung wirken ebenfalls sehr überlegt und den Anforderungen optimal angepasst. Auch der Grünbereich stellt sich anders dar als viele gewohnte Spielplätze - für die Kinder gibt es viele Gestaltungs- und Spielmöglichkeiten, auch Wasserspielplatz und Matschecke fehlen nicht. „Eine optimale Voraussetzung für die Entwicklung der Kinder!“, wie Kita-Leiterin Funk meinte.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.