Stricken für eine gute Sache.

Ulla Walinski und Hans Welz freuen sich über die Spende, die sie übergeben konnten. Foto Blöchl
Ausgangspunkt war die eher flapsige Bemerkung des Verfassers dieses Artikels beim Weihnachtsmarkt in Lechhausen vor 3 Jahren. Die Gemeinde Christi aus Lechhausen hatte dort einen Stand mit Bastelsachen. Man kannte sich aus der Arbeit für und mit Flüchtlingen im Stadtteil. Die Aussage “na ja, mit Stricken wird wohl nicht so viel zusammen kommen!“ weckte in Ulla Walinski ihren Ehrgeiz. Sie wollte es beweisen. Ein Aufruf in der Stadtzeitung motivierte viele Manschen so viel Wolle zu spenden, dass selbst jetzt noch einiges an Vorrat vorhanden ist. Dann wurde gestrickt und verkauft, bei jeder Gelegenheit boten die Frauen ihre schönen Stricksachen wie Schals, Pullis und andere Dinge an. Jetzt nach 3 Jahren eifrigen Nadelns, zusammen mit den anderen Frauen aus der Gemeinde, konnte sie es beweisen; 500.- Euro wurden an Katharina Beltinger, eine der Sprecherinnen des Flüchtlingshelferkreises in Lechhausen übergeben. Gefragt nach ihre Motivation meinte sie ganz bescheiden: „Man muss doch den armen Menschen helfen!“ Für Hans Welz, selbst immer noch in der Betreuung von Familien aktiv, „muss es eine Selbstverständlichkeit sein Menschen in Not zu unterstützen.“ Dem ist eigentlich nur hinzuzufügen: Vielen Dank Ulla Walinski, ein wunderbares Beispiel für christliche Nächstenliebe und –hilfe.
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