Talente werden früh entdeckt – Abschlussfest auf dem Abenteuerspielplatz.

Franziska, Celina und Kilian (v.l.) erklären mit Ruth Knöpfle welche talente sie entdeckt haben. Foto Blöchl
 
Viele Helferinnen und Helfer sind nötig um das Programm auf die Beine zu stellen. Foto Blöchl
Augsburg: ASP | Es war bunt, es war fröhlich, es war einfach schön zu erleben wie Kinder einen Sommer ohne Smartphones und Technik miteinander verbringen. „Talentsommer“ war das diesjährige Motto des dreiwöchigen Ferienprogramms auf dem Abenteuerspielplatz in der Hammerschmiede. Trotz der Hitze haben ca. 200 Kinder bis zu 13 Jahren in vielen Workshops herausfinden können, welche noch unerkannten oder auch schon bekannten Talente in ihnen schlummern. Manche waren nur an einzelnen Tagen da, andere waren jeden Tag dabei, wenn es darum ging die vielen unterschiedlichen Angebote auszuprobieren. Die Hitze hielt sicher manche davon ab, auf den ASP zu gehen, „der Badesee war dann verständlicherweise doch attraktiver“ meine Ruth Knöpfle. Mit dem Besuch war man aber trotzdem zufrieden. Bei unserem Besuch waren auch viele Eltern da, ging es doch darum zum Abschluss des Programms in einer großen Show die Künste auch zu präsentieren, die man sich angeeignet hatte. Sichtlich nervös wurde noch vor der Show geübt und geprobt, andere Kinder spielten einfach in Sandkasten, matschten mit Wasser oder erfreuten sich an den Streicheltieren.

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer – Basis des Erfolgs.

Die beiden langjährigen Leiterinnen der Traditionseinrichtung, Ruth Knöpfle und Inge Deutsch präsentierten bei der Show auch die Basis des Erfolgs nicht nur des Sommerprogramms. Eine Vielzahl ehrenamtlicher Unterstützer machen es überhaupt erst möglich, jedes Jahr ein derartiges pädagogisch durchdachtes Angebot auf die Beine zu stellen. Das Spektrum der Helfer ist dabei breit gefächert. Da ist z.B. die 17-jährige Helena, selbst ein ASP – Kind wie sie sagt und seit 14 Jahren auf dem Spielplatz. Sie hat jetzt Freien und beginnt im September eine Ausbildung. Ihre Ferien hat sie teilweise auf dem ASP bei einem Tanzworkshop verbracht, „weil ich es einfach toll finde hier zu helfen!“ Und da ist auch Senior Klaus Schieke, der mit seinen über 80 – Jahren den Kindern Schach beibringt. Und es hat vielen gefallen. Das macht er im Übrigen auch während des ganzen Jahres einmal in der Woche. „Ich habe Schach bei Herrn Schieke auf dem ASP gelernt“ sagt etwas stolz ein dabeisitzender Vater. Die fast 25 Aktiven sind Eltern und Jugendliche, Praktikanten und einfach Menschen, die helfen wollen. Es ist sicher ein Geheimnis des ASP, dass er für Kinder. Eltern und Besucher mehr ist als nur eine „Kinderbelustigungseinrichtung“. Hier werden Kinder motiviert, begeistert und erlernen Dinge, die ihnen oft auch später helfen. Viel Beifall und eine Urkunde erinnert an den Sommer 2018 beim „Talentsommer“.

Zauberer und Akrobaten, Köche und Tänzer – für jeden etwas.

Franziska, Kilian und Celina berichteten beim Abschlussfest darüber was sie alles probiert und gelernt hatten. Für Franziska ist das Sommerprogramm schon seit Jahren quasi Pflicht, aber auch die beiden anderen waren schon mehrmals dabei. Ihr gefiel vor allem die Vielseitigkeit, u.a. baute sie einen Boomerang, lernte Cha-Cha_Cha tanzen und baute Bilderrahmen für selbst geschossene Fotos. Celina fand dass ein Sommer ohne das Programm auf dem ASP „ein langweiliger Sommer“ sei, Kilian gefiel besonders das Bauen eines Bogens zum Bogenschießen, alle hatten aber viele Talente in sich entdeckt. Stolz zeigten die Drei zeigten sie ihre Talentsucher, in denen sie alle Aktivitäten festhielten, sicher in einigen Jahren eine schöne Erinnerung an einen glücklichen Sommer auf dem „schönsten Spielplatz in Augsburg“. Die mitreißende Show zum Abschluss, bot eine mitreißende Vorstellung von Talenten junger Kinder. Zauberer und ein Kasperltheater – immer noch ein Magnet für die Kinder -, Jongleure und Tänzerinnen, Akrobatik und Musik – ein wunderschönes Sommerprogramm fand ein würdiges Ende. Und die Freude auf das Programm im kommenden Jahr ist jetzt schon zu spüren. Eine kleine Bildergalerie gibt es unter www.stadtzeitung.de. Alle Fotos in der Bildergalerie von Hans Blöchl.

Jetzt beginnt wieder der Alltag auf dem Spielpatz, in den Ferien ist von Dienstag bis Samstag jeweils von 10 – 18 Uhr geöffnet. Und wenn es auch kein festes Programm mehr gibt, es gibt immer was zu entdecken, auf dem einzigen Abenteuerspielpatz der Stadt. In er Schulzeit ist dann von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Schulklassen oder Kindergärten werden gebeten sich vor dem Besuch anzumelden. 
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