Verbesserung von Rad- und Fußgängerwegen beschlossen.

Die nicht ungefährliche Unterführung unter der Autobahn soll entschärft werden. Foto Blöchl
 
Der Benedikt - Kern - Weg soll gut ausgebaut werden. Foto Blöchl
Nach langen Diskussionen und einigen Verzögerungen werden nun zwei wichtige Projekte im Augsburger Nordosten zur Verbesserung der Situation für Fußgänger und Radfahrer in Angriff genommen. Der Bauausschuss des Stadtrates hat im September entsprechende Beschlüsse gefasst.

Autobahnunterführung wird entschärft.

Schon seit dem Neubau der Autobahnbrücke am Ende der Firnhaberau gab es Diskussionen um die Sicherheit insbesondere von Radfahrern im Bereich der Unterführung. Die lockere Kiesaufschüttung führte zu gefährlichen Situationen, einige Stürze waren zu vermelden. Trotz Forderungen aus der Bevölkerung, z.B. aus der initiative „Lebenswerte Firnhaberau“, tat sich nichts. Immer wieder wurde auf die unklaren Verantwortlichkeiten zwischen Stadt, der Stadt Gersthofen und der zuständigen Autobahnbehörde verwiesen. Diese scheinen nun geklärt bzw. kurz vor der Klärung zu stehen. Nun ist der Auftrag an die Verwaltung gegangen, „den Radweg unter der Autobahn A 8 auf der Ostseite des Lechs zu befestigen und den Radwegverlauf anzupassen.“ Auf rund 190 m soll der Weg nun asphaltiert werden. in der Begründung wird auch darauf verwiesen, dass der Weg Teil eines deutschlandweiten Radwegenetzes ist, dessen Qualität so verbessert wird. die Kosten in Höhe von ca. Euro 85 000.- sollen über das Projekt Fahrradstadt aufgebracht, Fördermittel beantragt werden. Die Sanierung soll 2019 erfolgen. 

Weg entlang der Kleesiedlung wird ausgebaut.

Eine weitere Verbesserung wird es am Rand der Kleesiedlung geben. Der Benedikt-Kern-Weg zwischen der Steinernen Furt und der Derchinger Straße führt entlang der Localbahngleise und der Siedlung, Er wird viel benutzt um zu den Firmen und Geschäften in der Steinernen Furt bzw. in das Gewerbegebiet zu gelangen. Entlang des alten Baywa - Geländes bis zur Allensteinstraße war wegen seiner Enge nur Fußgänger ausgewiesen. Immer wieder gab es problematische Begegnungen zwischen Radfahrern, die sich nicht an die Vorschriften hielten und Fußgängern. Nun wird die Situation entschärft. Durch die Neubebaung des Baywa-Geländes stehen auch die entsprechenden Flächen zur Verbreiterung des Wegs zur Verfügung.

Laut Beschluss soll er auch in seinem ersten Teil als Geh- und Radweg ausgebaut werden. Zusätzlich soll entlang des gesamten Weges eine LED – Beleuchtung angebracht werden. Dadurch soll im Rahmen des laufenden „Entwicklungskonzepts Gewerbegebiet Lechhausen – Nord“ eine durchgehende Radwegverbindung von der Derchinger zur Bürgermeister – Wegele – Straße geschaffen werden. Um die Euro 350 000.- sind für die Maßnahme geplant, darin enthalten auch die LED - Beleuchtung und einige Änderungen wie die Umsetzung von Lichtmasten und eines Flurkreuzes. Letzteres wurde mi den Kleesiedlern geklärt, das Kreuz wird in die Siedlung umgesetzt. Auch hier sollen die Mittel aus dem Fahrradstadttopf kommen. Mir einer Realisierung ist ebenfalls 2019 zu rechnen.

Zusammen mit dem derzeit in Arbeit befindlichen Radweg an der Nordseite der Neuburger Straße sind die Maßnahmen zwei wichtige Bausteine, Lechhausen fahrrad- und fußgängerfreundlicher zu machen. lange genug hat es gedauert.
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