Wie geht es mit dem Flößerpark weiter?

Friedrich Pimpel (links) und Andreas Hofmann (rechts) informieren zusammen mit Peter Fischer von der Aktionsgemeinschaft Lechhausen über den Stand des Projektes. Foto: Hans Blöchl

Die Stadtverwaltung informierte über das Projekt am Lechufer. Die meisten Fragen der Lechhauser bezogen sich auf die geplante Gastronomie. Fertigstellung wohl erst 2020.

Ziemlich kurzfristig lud die Stadt Augsburg auf das Gelände am Lechufer zu einem Informationsstand über die Situation und die Planungen des Lechhauser Prestigeobjekts Flößerpark ein. Dort, wo bereits viele Bäume gefällt und das Lechufer abgeflacht wurde, damit man später den dort entstehenden Wasserspielplatz nutzen kann, bauten Friedrich Pimpel vom Amt für Grünordnung und Andreas Hofmann vom Stadtplanungsamt ihren Pavillon mit vielen Bildern und Informationen auf.

An diesem sonnigen Nachmittag nutzten viele vorbeikommenden Radler und Fußgänger die Möglichkeit, Informationen zu erhalten. Der Chef der Aktionsgemeinschaft Lechhausen, Peter Fischer, und CSU-Stadtrat Klaus-Dieter Huber nutzten die Gelegenheit, das Gespräch mit den Verantwortlichen der Stadt und den Informationsbedürftigen zu suchen.

Die meisten Fragen bezogen sich auf die geplante Gastronomie, deren Fertigstellung derzeit noch nicht absehbar ist. Auch wenn die Entscheidung für die Brauerei Kühbach als Betreiber des Lechfloßes wohl gefallen ist – die letzten Verhandlungen laufen noch – wird sich die Eröffnung eher noch bis 2020 hinziehen, so die Aussage der Fachleute.

Derzeit läuft die Ausschreibung für die Gestaltung des Wasserspielplatzes. Man sei auch abhängig von den Verhältnissen am Lech. Weil aufgrund von Reparaturarbeiten am Damm des Forggensees bei Füssen derzeit dort kein Wasser gestaut wird, führt der Fluss trotz des fehlenden Regens relativ viel Wasser: Deshalb können derzeit geplante Arbeiten nach Auskunft des zuständigen Wasserwirtschaftsamtes nicht durchgeführt werden. Weitere Maßnahmen sind in diesem Jahr nicht geplant.

Aber an Verzögerungen sind die Lechhauser gewohnt. Stadtrat Huber antwortet auf die Fragen nach dem Termin der Fertigstellung und nach der Dauer der Baumaßnahme: „Dazu äußere ich mich lieber nicht.“ Wenn die Fragen rund um die Gastronomie noch zeitnah geklärt werden sollten, könnte im Frühjahr 2019 der Bau der Freizeitgaststätte am und im Lech in Angriff genommen werden.
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