50 Meter-Schwimmbecken in den Bärenkeller

Wie die Chancen stehen, das neue 50 m Becken im Bärenkellerbad anzusiedeln wird man abwarten müssen, zumindest hat die CSU jetzt die Forderung erhoben. Foto Blöchl

CSU Ortsverein bringt den Stadtteil ins Gespräch um neues Sportbecken.

Im Rahmen der Reihe „Politik im Biergarten“ mit dem Landtagsabgeordnetem Johannes Hintersberger konnte sich die CSU im Bärenkeller über knapp 50 Interessierte in der Gaststätte „Zum Bärenkeller“ freuen. Neben vielen allgemeinpolitischen Themen kam dabei auch die Frage eines neuen, wettkampftauglichen 50 m – Beckens zur Sprache. Aus den Reihen der Sportvereine in der Stadt wurde und wird das seit langem gefordert. Augsburg dürfte die einzige bayerische Großstadt sein, die noch kein schwimmkampftaugliches 50-Meter Becken hat. Überregionale Schwimmmeisterschaften sind somit nicht machbar. Die Forderung von Bernd Zitzelsberger aus Pfersee, ein wettkampftaugliches 50-Meter-Hallenschwimmbecken in Augsburg zu bauen, hat Stadtrat Peter Schwab bei Politik im Biergarten veranlasst, als Standort das Bärenkeller-Freibad vorzuschlagen. Bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts befand sich schon eine Traglufthalle auf dem Gelände. Im Zuge von Sparmaßnahmen wurde diese abgerissen. Da der Kassenbereich samt Umkleiden sowieso in einem renovierungsbedürftigen Zustand ist, könnten hier Gelder gespart werden und bei einem Neubau mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Im Gegenzug zu einem komplett neuen Standort könnte hier kostensparend die gesamte Infrastruktur kostengünstig genutzt werden. Mit Standort direkt bei der B17 wäre der Anschluss bestens zu erreichen.


Bebauung des Wohanka – Geländes gefordert.

Als ein weiteres großes Thema wurde über den Wohnungsbau diskutiert, der die Stadt weiter vor enorme Herausforderungen stellt. Der Ehrenvorsitzender der CSU Bärenkeller Mathias Kuntzer erinnerte daran, dass sich der CSU Ortsverband Bärenkeller schon seit Jahren bemüht, das bislang ungenützte Grundstück an der Stadtgrenze zu Neusäß (sog. Wohanka-Areal) für die dringend erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen bebaubar zu machen. Dem kürzlich von der SPD-Bärenkeller gestellten Antrag, an dieser Stelle ausschließlich sozialer Wohnungsbau und keinerlei Gewerbe zuzulassen, wurde deutlich eine Absage erteilt. Man wolle hier benötigten Gewerbebau als Abgrenzung zur Bahnlinie nutzen.
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