Bürgeraktion zieht durchwachsene Bilanz für Pfersee.

auch zukünftig können im Park hinter dem Bürgerhaus Feste gefeiert werden - die Pläne zum Bau einer Kita wurden ad acta gelegt. Foto Blöchl
Unbequem ist sie, bei der Kommunalpolitik nicht nur beliebt, die BÜRGERAKTION PFERSEE „SCHLÖSSLE“ e.V mit ihrem umtriebigen Vorsitzenden Dietmar Egger. Seit mittlerweile 35 Jahren ist die Initiative im Stadtteil aktiv und müsste zwischenzeitlich fast jede denkbare Verwaltungsklippe mindestens einmal gestreift haben – könnte man meinen. Als „kleines, von allen Seiten umzingeltes gallisches Dorf, das sich mit Händen und Füßen die wirkmächtigen kommunalpolitischen Entscheidungen erwehren muss“, definiert die BA sich, wie es in in ihrem Jahresrückblick heißt.


Schlösslepark bleibt den Bürgern erhalten – Unzufriedenheit beim Dierig - Gelände!

Als größter Erfolg wird die Verhinderung der vom Sozialreferat präferierten Teilüberbauung des, ohnehin nicht üppig bemessenen, Parks am Pferseer Schlössle. Mit einer Kindertagesstätte im Anschluss an das Bürgerhaus gewertet. Dabei wird der dringende Bedarf einer zusätzlichen KiTa auch von der BÜRGERAKTION nicht bestritten, bevorzugt wird aber ein Standort wohnungsnah im mittlerweile deutlich unterversorgten Bezirk Pfersee-Nord. So sehr es die BÜRGERAKTION freut, dass sich der Stadtrat vom Erhalt der zentralen Grünfläche überzeugen ließ, so wenig kann sie dem Alternativstandort auf einer Friedhofserweiterungsfläche abgewinnen, während das zentralst gelegene Dierig-Gelände als KiTa-Standort völlig außer Acht gelassen wird. Ohnehin schwillt den Pferseern die Zornesader angesichts der großflächig genehmigten Umnutzung von Gewerbeflächen auf dem Dierig-Areal, da selbstauf dieser Industriebrache Sozialwohnungen nur marginal berücksichtigt werden.

Fahrradstadt kommt in Pfersee ins Rollen – Halle 116 scheint gerettet.

Hoffnungen setzt die BÜRGERAKTION auf das Projekt Fahrradstadt und begrüßt die Ausweisung einer ersten Fahrradstraße vom Sheridan-Areal bis zur Wertach als Teilstück der, von uns bereits zum Innenstadtumbau entworfenen Radachse von Stadtbergen bis Hochzoll.
Auf der Habenseite wird auch verbucht, dass es mit der Initiative Denkort Halle 116 gelang, das verschleppte Nutzungskonzept wieder in öffentliches Interesse zu bringen und Ansinnen abzuwehren, das zeitweilige KZ-Außenlager aus der Gemeinbedarfswidmung zu nehmen. Als Anfangserfolg wird auch die temporäre Umnutzung der trostlosen Parkplätze nebst Containersammlung vor St Michael aufgelistet. Zum weltweiten „ParkingDay“ wurde an die überfällige Gestaltung des historischen Zentrums von Pfersee erinnert – getreu den Zielen des bereits 2013 beschlossenen Stadtentwicklungskonzeptes für Pfersee. Der Jahresbericht der Bürgervereinigung wird Interessierten Bürgern gerne zugestellt werden. Anforderung bitte über die Emailadresse BA@pfersee.de beziehungsweise in Kürze auch online unter www.pfersee.de.
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