Einbürgerungsfeier im Landratsamt

Der Stellvertreter des Landrats Heinz Liebert bedankte sich bei Malene Koopmann Henningsen mit einem Blumenstrauß für ihren Erfahrungsbericht.
„Heimat ist da, wo man sich zu Hause fühlt. Und auch wenn ich das deutsche „sch“ vermutlich niemals richtig aussprechen kann, so fühle ich mich doch in Deutschland daheim“, erklärte Malene Koopmann Henningsen in ihrem Erfahrungsbericht im Rahmen der jährlichen Einbürgerungsfeier im Landratsamt Augsburg. Die Dänin und ihr Mann kamen 1992 in die Bundesrepublik und wollten eigentlich nur für ein paar Jahre bleiben und ihre Sprachkenntnisse verbessern. „Inzwischen sind es ein paar Jahre mehr geworden“, sagt Koopmann Hennigsen lachend, „wir sind heimisch geworden und unser Sohn ist in Deutschland 2002 zur Welt gekommen und aufgewachsen.“

Der zweite Redner des Abends, Roman Paweł Korolkiewicz, kam aus Polen nach Deutschland: „Auch wenn Danzig und Augsburg über 1.100 Kilometer voneinander entfernt sind, so haben beide Städte und auch ihre Bewohner doch sehr viel gemeinsam.“ Korolkiewicz hat mit seiner Familie schon in verschiedenen Ländern gewohnt: „Doch als ich kürzlich meinen Sohn gefragt habe, wo er sich am wohlsten fühlt, hat er mir direkt geantwortet – in Bayern!“, so der gebürtige Pole.

Bis zum 30. September wurden in diesem Jahr bereits 176 Personen im Landkreis Augsburg neu eingebürgert. Die meisten Einbürgerungsbewerber stammten 2018 wie bereits im Vorjahr aus der Türkei und aus Rumänien.

Der Stellvertreter des Landrats, Heinz Liebert, freute sich sehr, die in den vergangenen zwölf Monaten eingebürgerten Landkreisbewohner zur Feierstunde im Landratsamt begrüßen zu dürfen. „Sie sind in einem Landkreis zu Hause, der sowohl wirtschaftlich als auch bildungspolitisch und gesellschafftlich sehr gut aufgestellt ist – was beispielsweise eine konstant niedrige Arbeitslosenquote, modern ausgestattete Schulen und ein überproportionaler Teil an Ehren-amtlichen zeigen. Für Ihre Zukunft hier wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute“, so Heinz Liebert, der jedem „Neubürger“ im Anschluss ein kleines Willkommensgeschenk überreichte.

(Fotos: Annemarie Scirtuicchio)
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