Endgültige Bestimmung für die Spichererschule.

Bald gehört sie der Vergangenheit an - die Spichererschule, in der viele Generationen von Pferseer Kindern ihre Grundbildung erhielten. Foto Blöchl

Neue Wohnungen entstehen auf dem Areal.

Was war die Pferseer Schule schon in ihrer Geschichte – Schule, Lazarett, Kindertagesstätte, Unterkunft für minderjährige Flüchtlinge und jetzt /noch) Obdachlosenunterkunft. Im Herbst soll aber nach Fertigstellung der Unterkunft in der Johannes – Rösle – Straße das Objekt vollkommen geräumt sein. Der ursprünglich geplante bzw. aus dem Stadtteil geforderte Bau einer Kindertagesstätte auf dem Gelände wurde vom Stadtrat verworfen. Diese soll nun auf einem anderen Gelände in Pfersee entstehen.

Geförderter Wohnungsbau entsteht im Herzen Pfersees.



Die Wohnbaugruppe der Stadt hat das Gelände erworben und will dort zwischen 60 und 70 geförderte Wohnungen bauen. Mit einem bundesweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerb hat die Planung begonnen. Die Wohnbaugruppe Augsburg, der das Gelände gehört, hat nun mit einem den ersten Schritt getan. Der Geschäftsführer des städtischen Unternehmens Mark – Dominik Hoppe sagt: Für dieses Projekt im Herzen von Pfersee möchten wir ein ansprechendes, modernes Gebäude mit einer sehr guten Wohnqualität erreichen“, Zum Architektenwettbewerb sind neben einem renommierten Augsburger Büro auch Architekten aus München, Stuttgart, Berlin und Wien eingeladen, die nun ihre Konzepte zum Bauvorhaben auf dem Spicherer Areal ausarbeiten. Ein Gremium wird dann die eingereichten Unterlagen prüfen und den besten Entwurf ermitteln. Der Baubeginn ist für Oktober 2019 geplant.

Baustart voraussichtlich im Herbst 2019 - Fertigstellung 2021.

Im Sommer oder Herbst 2019 wird mit dem Abriss des bestehenden Gebäudes begonnen, voraussichtlich noch im Hebst beginnt dann der Neubau. Auf dem rund 7.500 Quadratmeter großen Gelände zwischen der Metzstraße im Norden, der Koboldstraße im Westen der Stadtberger Straße und der Spicherer Straße im Osten soll ein Objekt in klimaschonender, energetisch hochwertiger Holz- oder Holz-Hybrid-Bauweise entstehen. Geplant sind 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen, allesamt barrierefrei, die der Einkommensorientierten Förderung (EOF) unterliegen. Zudem wird es zwischen Spicherer Straße und Koboldstraße einen Verbindungsweg geben, der auch für die Öffentlichkeit als Durchgang nutzbar sein wird. Eine Anforderung an die Architekten ist es außerdem, den Baumbestand zu berücksichtigen und möglichst weitgehend zu erhalten. Während der Baumaßnahme werden die zu erhaltenden Bäume durch mit dem Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen abgestimmte Maßnahmen geschützt werden. Die Bauzeit ist mit knapp zwei Jahren angesetzt.
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