Kriegshaber wächst und wächst…wächst es auch zusammen?

Vielleicht entstehen auch hier auf der "Weltwiese" bald Wohnungen. Foto Blöchl
 
Flohmarkt in der Grundschule 2018. Foto Blöchl
Alle Prognosen für den Stadtteil stehen seit langem auf Wachstum. Bis zu 21 000 Einwohner werden bald in Kriegshaber wohnen und teilweise arbeiten. An vielen Ecken und enden wird schon gebaut. Im Reesepark werden die nächsten Bauabschnitte realisiert, weitere große Bauvorhaben sind in der Vorbereitung. Der Medizincampus, der derzeit um das Uniklinikum entsteht, wird auch neue Wohnungen für Studenten und Personal benötigen. Bürogebäude und Übernachtungseinrichtungen wie das neue „Westhouse“ sind realisiert oder in der Umsetzung. Auf dem ehemaligen Gelände des Post SV an der Grenzstraße soll genauso gebaut werden wie auf dem Areal des in Auflösung befindlichen Kulturparks West. Die neueste Idee ist eine Bebauung der sogenannten Weltwiese in Centerville Nord, entlang der Carl-Schurz-Straße. Auch wenn nicht alle Vorhaben gleichzeitig in Angriff genommen und beendet werden – dass Kriegshaber weiter wachsen wird steht außer Frage. Das stellt Stadt und Stadtteil vor einige Herausforderungen. Immer diskutiert -und sicher nie abschließend beantwortet – ist die wohnungs- und sozialpolitische Frage politischen Frage der Bezahlbarkeit von Mieten und der Zusammensetzung der Mieter und Eigentümer von Wohnungen. Vor allem auch junge Familien ziehen in die Neubaugebiete, Kriegshaber ist der „jüngste“ Stadtteil in Augsburg. Die für den Zuwachs notwendige Infrastruktur beim Verkehr (Linie 5), Nahversorgung oder von Bildungseinrichtungen und Kindertagesstätten ist in der Entwicklung oder auch erst Diskussion. Mindestens genauso wichtig wie diese Strukturentscheidungen ist der interne Zusammenhalt, die gemeinsame oder auch nicht gemeinsame Verständigung über das Zusammenleben in den unterschiedlichen Vierteln. Neben den im sog. „CCKT - Treff“ (Cramerton – Centerville – Kriegshaber – Treff) vereinten Quartieren werden noch neue dazukommen. Es wird dauern bis sich so etwas wie ein Stadtteilverständnis bildet, bis Beziehungen untereinander entstehen und er Stadtteil wirklich Lebensraum für alle ist.


Gemeinsame Einrichtungen und Initiativen notwendig – Stadtteilrallye 2019.

Beim letzten Stadtteilgespräch im Januar wurde die Forderung nach einem zentralen Platz auch für Veranstaltungen laut. Ansatzweise will die WBG das im Bauvorhaben Reesepark II realisieren. Bis dahin wird aber noch einige Zeit vergehen.
Schon in Planung ist die nächste Stadtteilrallye in Kriegshaber. Unter dem Motto „Leben in Kriegshaber“ sollen am 23. März am Nachmittag, Vereine und Verbände, Initiativen und auch möglichst viele Einzelpersonen Angebote machen, um den Stadtteil erlebbar und interessant zu machen. Der Fantasie sind dabei (fast) keine Grenzen gesetzt. Vom Hofflohmarkt zum Essensstand, vom kleinen Konzert bis zur großen Theateraufführung – jeder hat etwas beizutragen, um Kriegshaber lebenswert zu machen. Noch sind die Beteiligten etwas wenig, deshalb rufen die Organisatoren mit der ARGE an der Spitze weiter dazu auf, sich an der Stadtteilrallye zu beteiligen. Informieren und anmelden man sich auf der Homepage www. leben-in-kriegshaber.de oder bei den Vertretern der ARGE. Man hofft auf große Beteiligung, den „Leben in Kriegshaber“ entsteht nicht von selbst, die Menschen selbst machen es.
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