Moderate Töne beim CSU – Neujahrsempfang.

Eine Torte mit dem Augsburger Rathaus erhielt Markus Ferber (links) von Dr. Markus Deurer. Foto Blöchl
Im Gegensatz zu den Vorjahren, bei denen durchaus gepoltert und geholzt worden war, herrschten beim traditionellen Neujahrsempfang der CSU – Pfersee nachdenkliche und moderate Töne vor. Der Pferseer Empfang ist mittlerweile eine feste Größe im politischen Kalender der Stadt. Das zeigte wieder die versammelte Augsburger CSU – Prominenz mit OB Dr. Kurt Gribl und Bezirksvorsitzendem Johannes Hintersberger an der Spitze. Dazu viele Vertreter der Vereine und Organisationen in Pfersee. Für den bei einem Unfall verletzten Pferseer CSU – Chef Bernd Zitzelsberger begrüßte sein Stellvertreter Dr. Markus Deurer im fast gefüllten Pfarrsaal Herz Jesu die Gäste. Das Gesangsensemble Marcantuli umrahmte den Nachmittag.

Der politische Nachmittag war geprägt von kurzen Einblicken in den CSU – Parteitag vom Vortag, der Schilderung der Erfolge der CSU für Pfersee und die Stadt und den Wirrungen in Europa. Nicht nur Festredner Markus Ferber, Bezirksvorsitzender der CSU Schwaben und Europaabgeordneter stellte Europa in den Mittelpunkt seiner Rede. Auch der Hausherr, Monsignore Götz von der Pfarrei Herz – Jesu richtete in seiner Begrüßung einen Appell für Europa und eine Absage an Nationalismus an die Besucher. Auch Hintersberger und Gribl erinnerten an die Bedeutung Europas für den Frieden in der Welt und riefen zu Miteinander statt Gegeneinander auf. Die Orientierung der Politik an christlichen Werten und die Bewahrung der CSU als Volkspartei seien Grundpfeiler einer positiven Entwicklung auf allen Ebenen. Markus Ferber sieht „keine Alternative zu Europa“ und bezeichnete den Brexit bei dem „alle viel zu verlieren haben!“ Der Euro ist für ihn eine „Erfolgsgeschichte“, die verteidigt werden müsse. Er rief zur Teilnahme an der Europawahl auf „weil ein wenig mehr Bayern in Brüssel durch einen bayerischen Kommissionspräsidenten Manfred Weber!“ nicht schaden würde.
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