Neue Leuchten auf BKH-Gelände fördern den Umweltschutz

Mit den neuen Leuchten wird auf dem weitläufigen Gelände des Augsburger Bezirkskrankenhauses eine Stromeinsparung von etwa 80 Prozent erzielt.
Augsburg: Bezirkskrankenhaus | Die Bezirksklinken Schwaben setzen weiter auf regenerative Energiequellen. Das Gesundheitsunternehmen hat im vergangenen Jahr auf dem Klinikareal des Bezirkskrankenhauses (BKH) Augsburg die komplette Außenbeleuchtung saniert und auf LED-Leuchten umgestellt.
Nach Angaben von Ilona Kern, stellvertretende Leiterin des Baureferats der Bezirkskliniken, wurden insgesamt 108 Lichtpunkte getauscht. Mit jährlichen Betriebsstunden von knapp 4400 Stunden wird nach aktuellen Berechnungen damit eine Stromeinsparung im Vergleich zur alten Beleuchtung um 80 Prozent erzielt. Beim Kohlendioxid-Verbrauch beträgt die Einsparung 30700 kg pro Jahr. „Geht man bei den Leuchten von einer Lebensdauer von 20 Jahren aus, werden in dieser Zeit voraussichtlich 614 Tonnen C02 weniger produziert“, so Ilona Kern. Die Kosten des Vorhabens belaufen sich auf ca. 80000 Euro. Die Bezirkskliniken erhalten eine Zuwendung aus Mitteln der Nationalen Klimaschutz-Initiative in Höhe von knapp 20 Prozent der Gesamtinvestition.
Mit der Nationalen Klimaschutz-Initiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutz-Aktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutz-Initiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Die neuen LED-Leuchten sind nur ein Bestandteil des Umweltschutzgedankens, den die Bezirkskliniken Schwaben am Standort Augsburg umgesetzt haben. Dank der zahlreichen Sonnenkollektoren, die auf den Dächern der Klinikgebäude installiert wurden, erzeugt das BKH jährlich etwa eine halbe Million Kilowattstunden Strom. Das entspricht gut einem Drittel des eigenen Jahres-Strombedarfs.
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