Von der WM in den Kiezsommer – Oberhausen feiert weiter.

Stefan "Bob" Meitinger. Foto Blöchl
Augsburg: Helmut-Haller-Platz | Na ja, der erste teul der Feier des Oberhauser Sommers war ziemlich kurz und endete mit einem Kater. Auch bei dem einen oder anderen Besucher der WM – Übertragungen auf der Großleinwand auf dem Helmut - Haller – Platz, wie der Veranstalter Stefan „Bob“ Meitinger schmunzelnd anmerkt. Durch das frühe Ausscheiden der deutschen Mannschaft sei natürlich „das Geschäft zurückgegangen“, aber der Biergarten trotzdem immer gut besucht. Bei Spielen, an denen Nationen vertreten sind, aus denen viele Augsburger kommen wie z.B. Russland oder Kroatien kamen aber auch viele Zuschauer. Aus der kleinen Not wurde gleich eine neue Idee geboren, zweimal gab bzw. gibt es Kiezkino. Die beiden Kultfilm „Wer früher stirbt ist länger tot“ und der neue Niederbayernkrimi „Grießnockerlaffäre“ am 12. Juli sorgen für zusätzliche Unterhaltung. Natürlich werden auch die letzten beiden Spiele der WM am Samstag und Sonntag übertragen.


Konzertsaison beginnt.

Seit dem Kirschblütenfest ende April wird der Biergarten auf dem Platz betrieben, dann kam die WM, Jetzt beginnt am 13. Juli der Konzertteil des Kiezsommers, er dauert bis zum 18. August. Und es sind schon wirklich herausragende Namen die in Oberhausen Musik machen werden. Insgesamt 34 Live Bands an 16 Terminen bieten eine Bandbreite von Rock, Punk, Reggae, Irish Folk bis hin zu Deutsch – Rock. Die bekanntesten Namen: Die Augsburger Kultband „The Seer“ macht am 13. Juli den Anfang, als Vorgruppe tritt „Aerbe“ auf. Am 19. Juli geht es dann weiter mit den „Wonderdocs“ und als Special Guest Tina Schüßler. „Ton Steine Scherben“, „Roland Hefter“ oder „Kärbholz“ und viele andere werden den Bahnhofsplatz sicher zum Kochen bringen. Das Konzert von Hans Söllner, dem legendären Barden ist bereits ausverkauft. , Aber auch regional bekannte Gruppen werden zum Zug kommen. An jedem Veranstaltungstag werden eine Vorgruppe ab ca. 18:30 Uhr und dann der Hauptakt ab ca. 20 Uhr spielen. Wegen der Anwohner enden alle Konzerte um 22 Uhr, bis 23 Uhr kann dann noch weiter gefeiert werden. Bezahlkonzerte und freie Angebote wechseln sich im Verhältnis 50:50 ab.
Meitinger zeigt sich zufrieden, im Gespräch moniert er aber die teils doch geringe Unterstützung durch die Stadt. „Man subventioniert Festivals wie das Modular, ich muss das alles auf eigenes Risiko stemmen“. Er betont aber dass er es gern mache, weil ihm der Stadtteil am Herzen liege. Bob betreibt mittlerweile 10 Locations mit ca. 200 Beschäftigten, seit 3 Jahren organisiert es den Kiezsommer.
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